Schnaittenbacher Baugebiet Ostfeld I bis Ende August erschlossen
Vier Straßen brauchen Namen

Politik
Schnaittenbach
12.06.2016
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Von A wie Ahornweg bis Z wie Ziegelhütte - in der Stadt Schnaittenbach verlaufen rund 120 Straßen. Und weil es im Baugebiet Ostfeld I zügig vorangeht, wie Bürgermeister Josef Reindl zufrieden feststellte, kommen dort vier neue hinzu.

Dazu muss man wissen, dass die Straßenbenennung im Ermessen der Stadt liegt. Der Kommune steht hier eine weitgehende Gestaltungsfreiheit zu. Laut Verwaltungsamtmann Markus Stiegler muss die Suche bis September abgeschlossen sein. Elisabeth Kraus (CSU) eröffnete die Namensfindung mit dem Hinweis, "dass es wohl zweckmäßig ist, die Öffentlichkeit mit zu beteiligen und einzubinden". Sie selbst könnte sich alte Flurnamen vorstellen. In diese Richtung zielte auch der Vorschlag von Georg Dobmeier (SPD): "Die Bevölkerung beteiligen: ja, aber dann Themen vorgeben, zum Beispiel ganz alte Flurnamen." Seiner Meinung nach wären die Bezeichnungen Strigläcker, Im breiten Steig, Löwenhöhe oder Wilper möglich. Josef Reindl fiel in diesem Zusammenhang der Name Ottenlohe ein.

Josef Werner (CWU) brachte den Vorschlag ins Spiel, die vier Straßen nach Bürgermeistern zu benennen, die sich für das Baugebiet eingesetzt haben. Einen wusste Uwe Bergmann (SPD) schon: Karl Färber wäre da sein Kandidat. Manfred Schlosser (FW) gab die Auffassung seiner Fraktion bekannt: "Wir könnten uns ein Blumenviertel vorstellen, das wäre unsere Richtung", sagte er. Marcus Eichermüller (CSU) plädierte für einen kleinen Wettbewerb in Schnaittenbach, die besten Vorschläge sollten dann entscheidend sein. Als eine originäre Aufgabe der Stadt bezeichnete Rudolf Bergmann (SPD) die Benennung der Straßen, aber er schwenkte auch auf die Linie der Bürgerbeteiligung ein.

Am Ende einigte sich das Plenum einstimmig darauf, die Bevölkerung mitentscheiden zu lassen. Auf der Schnaittenbacher Homepage und im Infoblatt der Stadt sollen entsprechende Themen vorgegeben werden. Die Namen der vier nBThemenbereichen alte Flurnamen, Rohstoffe, Persönlichkeiten sowie Blumen und Kräuter fußen. Die Schnaittenbacher können ihre Vorschläge bei der Stadtverwaltung einreichen. Und dann wird entschieden.
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