Schnaittenbacher CSU stellt bei Bürgergespräch Projekte der nächsten Zeit vor
Einige große Brocken

Politik
Schnaittenbach
03.05.2016
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Große Brocken gelte es in der nächsten Zeit zu bewältigen, stellte Bürgermeister Josef Reindl beim CSU-Bürgergespräch im Gasthof Haas fest. Neben der Erschließung des Ostfeld 1 sei die Sicherung der Wasserversorgung zukunftsweisend.

Der Stadtrat habe entschieden, auch künftig die Wasserversorgung in Eigenregie zu betreiben. Daher richte sich nun das Augenmerk auf den Tiefbrunnen drei in Neuersdorf, den man sanieren und mittels einer Leitung an das Schnaittenbacher Versorgungssystem anbinden wolle, sagte Reindl. Auch eine Erneuerung der Aufbereitungsanlage sei damit verbunden. In diesem Zusammenhang kamen die angestiegenen Wasser- und Abwassergebühren zur Sprache. Stadtrat Markus Nagler verwies darauf, dass die CSU eine abrupte Anhebung nicht befürwortet habe und daher für eine Anhebung in Stufen eingetreten sei; das habe dann auch eine Mehrheit im Stadtrat gefunden.

Auch bei der Städtebauförderung will man mit dem ersten Bauabschnitt der Maßnahme Auf der Loh das nächste Projekt angehen. Reindl erwartet damit eine deutliche Aufwertung des Bereichs zwischen Bahnhofplatz und Vitusheim. Für heuer sei die Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen geplant, der Ausbau der Straße dann im nächsten Jahr. In diesem Zusammenhang kam die Gesetzesänderung zum Straßenausbaubeitragsrecht zur Sprache. Laut Fraktionsvorsitzender Elisabeth Kraus folgte man der Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags.

Das Bauplatzangebot wird sich in den nächsten Monaten deutlich erhöhen. Einige Anwesende interessierte, warum es in den vorhandenen Wohngebieten noch viele Lücken gibt. Reindl erläuterte, dass sich diese Bauplätze schon vor der Erschließung in der Hand der jetzigen Eigentümer befunden hätten und daher hier kein Bauzwang bestehe. Einige Teilnehmer befürworteten, dass die erste Parzellenreihe bebaut wird. "Schnaittenbach hat alle seine Hausaufgaben gemacht, damit der DSL-Ausbau erfolgen kann", stellte der Bürgermeister fest. Er bezeichnete das Förderprogramm des Freistaates Bayern als eine "enorme Leistung für die Infrastruktur der Zukunft", das vor allem den Ortsteilen zugute komme. Der Ausbau im Ortsgebiet von Schnaittenbach solle noch heuer ins Rollen kommen.

Für Brückensanierungen würden rund 100 000 Euro eingeplant, gab Reindl bekannt - der Großteil davon für das Bauwerk in der Max-Reger-Straße. Abgesehen von der Brücke bei der Haidmühle seien die weiteren in gutem Zustand. Außer der Reihe zu sehen sei die Fußgängerbrücke am Forst, die mit einem Aufwand von 23 000 Euro erneuert werde. "Damit sich das Bauwerk gut in das Ortsbild einfügt, wird die Brücke aus Lärchenholz gebaut, das auf Stahlträgern liegt", begrüßte der Bürgermeister die Entscheidung des Stadtrats.
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