Schnaittenbacher Stadtrat vergibt einige Zuschüsse
Zehnprozentige Finanzspritzen

Die Pfarrei Kemnath plant, die Sebastiani-Kapelle zu sanieren. Die Stadt Schnaittenbach gibt dazu einen Zuschuss. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
20.04.2016
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Sowohl der Sportverein als auch das katholische Pfarramt von Kemnath dürfen sich auf Geldspritzen der Kommune freuen. Der Stadtrat genehmigte die Zuschüsse einstimmig.

Schnaittenbach. (e) Der Sportverein Kemnath hat Mittel für die Erneuerung der maroden Flutlichtanlage auf seinem Sportgelände beantragt. Die Baumaßnahme soll schon im zweiten Quartal umgesetzt werden, da der Zustand der Anlage den regulären Trainingsbetrieb erheblich stört. Die Kosten bezifferte der Verein auf rund 3159 Euro. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt empfahl, einen Zuschuss von zehn Prozent zu gewähren, also 316 Euro. "Das Geld ist gut aufgehoben, schon wegen der Jugendarbeit", sagte Bürgermeister Josef Reindl.

Das katholische Pfarramt von Kemnath bat um einen Baukostenzuschuss für die Sanierung der Sebastiani-Kapelle. Laut Kostenaufstellung kommt die Maßnahme auf 2951 Euro. Auch hier gibt es einen Zuschuss von zehn Prozent, das sind 295 Euro.

Verwaltungsangestellte Karin Klein stellte dem Stadtrat den Kindergarten-Bedarfsplan für 2016/17 vor. Das Plenum genehmigte den Entwurf. Laut Klein liegen bisher für das kommende Betreuungsjahr für den Kindergarten St. Vitus 40 Anmeldungen vor, gemäß der Betriebserlaubnis des Kreisjugendamts gibt es 50 Plätze. Für die Krippe St. Vitus sind 14 Mädchen und Buben angemeldet (Betriebserlaubnis für 14), für den Kindergarten St. Maria 51 (50) und für den Kindergarten St. Margareta 22 (31). Gemäß den Betriebserlaubnissen der Kindergärten St. Vitus und St. Maria sind Kinder unter drei Jahren bezüglich der Höchstzahl zweifach zu werten.

Der Kindergarten St. Maria wird im September zunächst mit 39 Regelkindern und fünf Kleinen unter drei Jahren beginnen. Im Laufe des Jahres werden die frei gewordenen Plätze wieder aufgefüllt. Dennoch stünden ausreichend Betreuungsplätze im Stadtgebiet zur Verfügung, da im städtischen Kindergarten St. Vitus noch etwas frei sei. Die Krippe ist ab September vormittags voll belegt, ab Januar wechseln drei Kinder von der Krippe in den Kindergarten.
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