Schnaittenbacher Stadtratsfraktionenvon SPD, CWU und Freien Wählern machen gemeinsam ...
Ostfeld I geschlossen abrechnen

Zweiter Bürgermeister Rudolf Bergmann (Zweiter von rechts) stellte seinen Stadtratskollegen (von links) Gerald Dagner, Drittem Bürgermeister Manfred Schlosser, Manfred Birner, Georg Wendl, Josef Werner und Georg Dobmeier den Antrag auf Erschließung des Baugebiets Ostfeld I vor. Bild: ads
Politik
Schnaittenbach
11.05.2016
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Gemeinsam Verbesserungen anstoßen, Ideen entwickeln, Gelungenes in Augenschein nehmen - diese Ziele haben sich die Stadtratsfraktionen von SPD, CWU und Freien Wählern bei ihren Ortsbesichtigungen gesteckt. Lag im vergangenen Jahr das Augenmerk auf den Ortsteilen, war heuer Schnaittenbach selbst dran.

Schnaittenbach. (ads) Start war im Bereich Auf der Loh, wo im Zuge der Städtebauförderung demnächst die Neugestaltung beginnt. Im zweiten Anlauf wird hier der Gehsteig an der Kick-Rasel-Straße im Kurvenbereich barrierefrei ausgebaut und eine Überquerungshilfe für Fußgänger verwirklicht, wie es die drei Fraktionen bereits 2013 gefordert hatten.

Bereich optisch aufwerten


Dritter Bürgermeister Manfred Schlosser rief einen Antrag der Freien Wähler aus dem Vorjahr in Erinnerung, bei dieser Maßnahme auch das Areal um das Kriegerdenkmal in die Planungen mit einzubeziehen. "Bei den dem Stadtrat vorgelegten Planungen ist dieser Bereich nicht berücksichtigt worden", bedauert Schlosser. Die Fraktionen überzeugten sich vom schlechten baulichen und optischen Zustand des Waschbetonwegs am Ehrenmal. "Dieses Areal könnte man mit einfachen Mittel optisch aufwerten und den Bürgern eine Verweilmöglichkeit mit Ruhebänken bieten", sagte Schlosser.

Beim nächsten Halt an der Buchberghütte regte CWU-Fraktionsvorsitzender Josef Werner die Renaturierung der Rohrweiherquelle in unmittelbarer Nähe des Gebäudes an. Eine Freilegung als ökologische und optische Aufwertung könnte entsprechend der Renaturierung der Fensterbach- und Bolwiequelle unter Federführung des Landesbunds für Vogelschutz ausgeführt werden. Die Kosten hierfür wären überschaubar, meinte Werner.

Stadtrat Rudolf Bergmann stellte am neuen Baugebiet Ostfeld I einen gemeinsamen Antrag an den Stadtrat vor. Weil die Abrechnung der Erschließungsbeiträge für die St.-Vitus-Straße zu Widersprüchen geführt hatte, enthält er Vorschläge, wie bei diesem Baugebiet ähnliche Querelen zu vermeiden sind. Da die Haupterschließungsstraße mit Kreisel und Gehwegen einen höheren Kostenaufwand als die Nebenstraßen erfordern, wollen die drei Fraktionen das Baugebiet als einen Abrechnungsbereich behandeln.

Alle gleich behandeln


Nach Meinung Bergmanns soll außerdem das kurze Verbindungsstück zur Buchbergstraße nicht beitragspflichtig sein und zulasten der Stadt gehen, da es nicht unmittelbar zum Baugebiet gehöre. "So würde die leidige Eckgrundstück-Problematik entfallen. Eine Gleichbehandlung der Grundstückseigentümer sollte im Interesse des gesamten Stadtrats sein", fasste Bergmann zusammen. Am Spielplatz Bürgerwald stellten die Räte den schlechten Zustand der Außensportanlagen der Schule fest, die ihrer Meinung im Prinzip nicht mehr nutzbar sind. Deshalb begrüßten sie, dass der Elternbeirat alle Fraktionen zu einem Ortstermin eingeladen hatte. Gemeinsam soll nach einer tragbaren Lösung gesucht werden, die eventuell das gesamte Areal einbezieht und den schulischen Anforderungen Rechnung trägt. Dafür sei das Gelände ideal, weil es keine unmittelbaren Anwohner gebe, waren die Räte überzeugt.

Zum Abschluss der Tour fiel noch der eine oder andere Reparaturstau an Straßen und Wegen auf, wie beispielsweise die Straßenüberführung über den Wilperbach in der Kastnerstraße oder die fahrradunfreundliche Schotterung am Ehenbachtalradweg nach Holzhammer.
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