SPD-Ortsbegehung Holzhammer
Respekt für so viel Eigenleistung

Das neu gestaltete Ehrenmal am Friedhof in Holzhammer besichtigte der Kirchenpfleger und SPD-Ortssprecher von Holzhammer, Matthias Kick (Zweiter von rechts), zusammen mit 2. Bürgermeister Uwe Bergmann (rechts), stellvertretendem SPD-Vorsitzenden Daniel Hutzler (Dritter von links) und Fraktionssprecher Georg Dobmeier (Fünfter von rechts). Bild: ads
Politik
Schnaittenbach
23.07.2016
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Zu einem Ortstermin in Holzhammer lud Kirchenpfleger und SPD-Ortssprecher Matthias Kick den Schnaittenbacher SPD-Vorstand ein. Schwerpunkt waren die Neuerungen am Friedhof, insbesondere die Sanierung des Ehrenmals.

Matthias Kick erinnerte im Rückblick daran, dass die Kirchenverwaltung von Holzhammer bereits 2011 und 2012 die Anträge auf Neugestaltung der Friedhofsmauer und die Errichtung von Urnenstelen gestellt habe. Die SPD-Fraktion verlieh 2012 mit einem Antrag und einem Ortstermin dem Anliegen noch einmal Nachdruck. Umso erfreulicher sei es nun, dass die Maßnahme gut gelungen sei, so war die einhellige Meinung.

Neues Tor


Das Leichenhaus bekam einen neuen Anstrich und die baufällige Friedhofsmauer wurde komplett durch eine Betonsichtmauer ersetzt. Die neu gepflasterte Einfahrt, die von Süden erfolgt, bekam ein neues schmiedeeisernes Tor und ist nun barrierefrei. "Diese Neuerung wird von Kirchenverwaltung und Dorfgemeinschaft als positiv bewertet. Zweckmäßig, ansehnlich und wartungsfrei ist dies eine vorausschauende Investition von ca. 30 000 Euro", war sich Kick sicher. Angetan zeigte sich die Fraktion auch vom Areal mit den neuen Urnenstelen. Vorerst wurden zwei mit je zwei Plätzen angeschafft. 2. Bürgermeister Uwe Bergmann fiel die Asphaltierung vor dem Friedhofsgelände ins Auge: "Ein zeitgemäßer, dörflicher Charakter könnte hier mit einer Pflasterung und Begrünung erreicht werden. Allerdings müsste dazu eine Dorferneuerungsmaßnahme vollzogen werden." Die SPD hoffte, dass sich die Gemeinschaft doch noch dazu entschließt.

Manfred Kick informierte die Besucher über das neu gestaltete Ehrenmal. Bereits vor ein paar Jahren wurde unter Federführung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Holzhammer-Neuersdorf das Bodenpflaster davor ausgetauscht und neu verlegt. Bei der Umgestaltung wurden auch mehrere Solar-Fackeln als Einfassung der Pflasterfläche verbaut.

Vergangenes Jahr habe man sich dem renovierungsbedürftigen Friedhofskreuz am Ehrenmal gewidmet. Der Zahn der Zeit hatte schon stark an dem Christus-Korpus und dem Holzkreuz genagt. Eine grundlegende Aufarbeitung und Auffrischung in einer Spezialwerkstatt war vonnöten. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", äußerte sich Kick zufrieden.

Zur weiteren Aufwertung des Ehrenmals wurde auch noch die bisher kümmerlich wirkende Wasserstelle in unmittelbarer Nähe durch eine Granitsäule mit Sockel ersetzt. Die erforderlichen Arbeiten erbrachten Mitglieder der KSK Holzhammer-Neuersdorf in Eigenleistung. "Auch die Kosten der Maßnahme konnten größtenteils durch einen ordentlichen Zuschuss der Stadt Schnaittenbach, die auch Träger des Friedhofs ist, und eine großzügige Spende des Kulturvereins Almrausch abgedeckt werden", informierte Kick.

"Ein Mahnmal"


Stellvertretender SPD-Vorsitzender Daniel Hutzler lobte abschließend die Initiative der Krieger- und Soldatenkameradschaft: "Bei der Renovierung beziehungsweise Neugestaltung ist im Zentrum des Friedhofs ein Ehrenmal entstanden, das die Toten der Weltkriege angemessen ehrt. Es stellt für nachfolgende Generationen ein Mahnmal für die Zukunft dar: Nie wieder Tod und Leid durch Krieg!"
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