Stadtrat entscheidet sioch für Wunsch der Anwohner in der Kaolinstraße
Zone 30 nun erweitert

Die Frage, ob beim Einmündungsbereich der Kick-Rasel-Straße in die B 14 eine Markierung angebracht werden soll, wurde vom Stadtrat zunächst zurückgestellt. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
21.09.2016
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Der Stadtrat stand vor der Entscheidung, den Antrag der Anwohner der Kaolinstraße auf Erweiterung der Zone 30 abzulehnen oder die Zone 30 ab der Einmündung der Kaolinstraße in die B 14 auszuweisen. Er entschied sich für die Zone 30. Und zwar klar mit 15:1 Stimmen.

Nach Auffassung der Teilnehmer an der Verkehrsschau könnten die Lkw auch mit der bisherigen Verkehrsführung im Bereich Bahnübergang - Kaolinstraße - B 14 nicht schneller als 30 km/h fahren. Seitens der Polizei wäre nichts zu unternehmen. Falls eine Änderung seitens der Stadt selbst gewünscht werde, spreche nach Ansicht von Polizei und Landratsamt nichts gegen eine Ausweisung als Zone 30 ab der Einmündung in die B 14. Die Stadt hat das nunmehr getan, mit der entsprechenden Ausschilderung.

Zu weit nach links


Thema bei der Verkehrsschau war auch ein Antrag auf Prüfung, ob eine Mittelmarkierung an der Einmündung Kick-Rasel-Straße in die B 14 eine eindeutige Verkehrsführung schaffen könne. Antragsteller hätten wiederholt festgestellt, dass sich in der Kick-Rasel-Straße die Linksabbieger zu weit nach links einordneten. So entstünden kritische Situationen und unfallträchtige Verhaltensweisen. Die Anbringen einer Mittelmarkierung wäre geeignet, die Verkehrsführung zu verbessern.

Zusammenfassend sähen sowohl Landratsamt als auch Polizei in diesem Bereich keine besondere Gefährdung die das Verkehrszeichen Mittelmarkierung nötig machte. Sollte das die Stadt dennoch für erforderlich halten stünde es ihr frei, eine entsprechende Markierung anzuordnen. Zwischenzeitlich allerdings, so sagten Bürgermeister Josef Reindl und Dietmar Krisch, lägen Planungsunterlagen des staatlichen Bauamts für die Änderung des Radweges entlang der B 14 bis zur Einmündung in die Kick-Rasel-Straße vor. Demnach wäre eine Mittelmarkierung markiert oder ausgepflastert vorgesehen.

Erst abwarten


Der Stadtrat kam auf Vorschlag der Verwaltung überein (16:0), diese baulichen Veränderungen bis zur Fertigstellung der endgültigen Planunterlagen durch das Bauamt erst abzuwarten und dann über die Anbringung einer Markierung zu entscheiden.
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Richard Roith aus Schnaittenbach | 27.09.2016 | 18:50  
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