Stadtrat Schnaittenbach hält Vitisheim für sanierungsbedürftig
Kirche mit im Boot

Das Vitusheim ist sanierungsbedürftig. Besonders der bauliche Zustand des Giebels wurde in der Stadtratssitzung bemängelt. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
16.06.2016
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Das Schnaittenbacher Vitusheim ist in keinem besonders guten Zustand. Speziell der Giebel sei marode, wies Josef Werner (CWU) den Stadtrat hin: "Wir dürfen nicht mehr länger mit der Renovierung warten."

Kämmerin Valeria Bernhardt legte dem Gremium die Betriebs- und Unterhaltungskostenabrechnung für das Vitusheim vor. Demnach trägt nach einem Vertrag zwischen der Stadt und der katholischen Kirchenverwaltung die Kommune nach Abzug der Mieteinnahmen 30 Prozent der für das Erdgeschoss anfallenden Betriebskosten.

30 Prozent der Kosten


Die Stadt übernimmt außerdem je 30 Prozent der Schönheits- und sonstigen Reparaturen in den Räumen des Erdgeschosses sowie der Kosten für alle notwendig werdenden baulichen Sanierungsmaßnahmen. Dach, Bausubstanz, Mauerwerk, Fenster (ausgenommen Innenbereich 1. Stock) sowie Unterhalt der Parkanlagen kämen da in Frage, ließ Bürgermeister Josef Reindl wissen. Die in diesem Gesamtpaket anfallenden Unterhaltskosten für 2015 betragen 4649 Euro, was der Stadtrat anerkannte.

"Das Kuriose an dem Fahrzeug war, dass das vom Bauhof favorisierte zugleich auch das kostengünstigste war", stellte der Bürgermeister zur beabsichtigten Anschaffung eines Kommunaltraktors fest. Den hatten im Vorfeld Verwaltung, Bauhof und Bauausschuss im Grunde schon ausgesucht, der Stadtrat schloss sich der Empfehlung an. Klaus Kittler vom technischen Bauamt zeigte die Leistungsmöglichkeiten des Schleppers auf. Die Angebotssumme beträgt 90 000 Euro für den Schlepper und 29 000 Euro für die Anbaugeräte. Kämmerin Valeria Bernhardt hatte Angebote eingeholt, das Fahrzeug wird auf Leasing-Basis erworben. Die Raten betragen 1380 Euro monatlich auf 72 Monate plus Schlusszahlung. Als Verkaufserlös für den alten Traktor benannte der Bürgermeister 13 000 Euro.

In Sitzambuch wird nach Beschluss des Stadtrats im Zuge der Dorferneuerung die Straßenbeleuchtung geändert. Die Firma Bayernwerk AG verlangt 23 771 Euro für den Neubau einer Schalteinheit mit fünf Brennstellen sowie den Ersatz von acht Brennstellen mit den von der Teilnehmergemeinschaft ausgewählten Lampenköpfen.

Antrag auf Zuschuss


Der Stadtrat wurde informiert, dass die energetische Sanierung des städtischen Kindergartens St. Vitus in das Kommunalinvestitionsprogramm aufgenommen wurde. Der Förderantrag ist binnen der nächsten sechs Monate bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. Ein Ingenieurbüro soll damit beauftragt werden.

Neuer Seniorenbeauftragter"Sehr positiv und auf einem guten Weg" sah Bürgermeister Josef Reindl die Seniorenarbeit in der Stadt. Aber er musste mitteilen, dass Seniorenbeauftragte Agnes Schlosser zum nächstmöglichen Termin aus privaten Gründen ihren Rücktritt beantragt hatte. Ihr galt Dank für die geleistete Arbeit. Der Stadtrat gab dem Gesuch statt. Ein Nachfolger war mit Schlossers bisherigem Stellvertreter Rudolf Bergmann schnell gefunden. An ein Mandat ist die Arbeit des Seniorenbeauftragten nicht gebunden. Stadtrat Josef Werner erklärte sich bereit, als gleichberechtigter Seniorenbeauftragter die verantwortungsvolle Arbeit mit Bergmann zu übernehmen. Zur Freude von Josef Reindl: "Damit ist auch das Umland mit eingebunden." (e)
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