Stadtrat Schnaittenbach legt Regularien für Seniorenbeauftragte fest
Herz für die Senioren

Politik
Schnaittenbach
26.04.2016
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Der Stellenwert der Seniorenarbeit in Schnaittenbach wurde von den Stadträten sehr wohl anerkannt. Bürgermeister Josef Reindl sprach "von einer beispielhaften Aufzählung mit vielfältigen Angeboten in der Stadt".

Schnaittnbach. (e) Die Seniorenbeauftragten von , Stadtrat und stellvertretender Seniorenbeauftragter Rudolf Bergmann sowie Seniorenbeauftragte Agnes Schlosser hatten bei der Stadt beantragt, ihre ausgearbeiteten Richtlinien und Empfehlungen hinsichtlich der Arbeit der Seniorenbeauftragten im Stadtrat zu beschließen und die vielschichtigen Aktivitäten verschiedener Organisationen vorzustellen.

Das hat der Stadtrat nun einhellig auf den Weg gebracht. Für die Aufwendungen in der Seniorenarbeit wurden zudem noch 1000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Von Experten ausgearbeitet


Die Empfehlungen von Schlosser und Bergmann fußen auf dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept für den Landkreis, beschlossen vom Kreisausschuss im Oktober 2015. Demnach kommt den Beauftragten auch in Schnaittenbach eine wichtige Rolle zu. Das ausgefeilte Gesamt- Konzept, so trug Rudolf Bergmann vor, sei ein von Experten ausgearbeitetes Rahmenkonzept.

Keine feste Grenze


Die jetzt vorgelegten präventiven Angebote sollen auch aufzeigen, dass Gesundheit, Mobilität und soziale Kontakte wichtige Voraussetzungen dafür seien, dass Menschen im Alter möglichst lange in den eigenen "vier Wänden" leben können. Dabei gebe es keine feste Altersgrenze für die Bezeichnung Senioren, in den Richtlinien bezieht sich der Begriff auf Menschen ab dem 60. Lebensjahr.

Dank eines gut funktionierenden Netzwerkes unter den beteiligten Organisationen seien die Angebote in Schnaittenbach vielfältig, trug Bergmann vor. Sie reichten von allgemeiner Freizeitgestaltung, Fachinformationen bis hin zu speziellen Vorträgen der VHS. Bergmann und Schlosser haben viele Beispiele aufgezählt und aufgelistet, von A (Ausflugsfahrt) bis Z (Zusammenkünften) ist dabei so ziemlich alles vertreten, was Senioren das Leben angenehmer machen kann.

Rudolf Bergmann sagte über die vorgetragenen Empfehlungen: "Sie sollen ein roter Faden in der Seniorenarbeit sein und bewusstmachen, welche Möglichkeiten man nutzen könnte und sollte." Dabei galt der Dank besonders jenen Menschen, die bisher schon in die Seniorenarbeit tätig sind; Bergmann ermutigte dazu, sich weiter einzubringen. Stadtrat Georg Dobmeier sah mit den geschilderten Optionen "die ehrenamtliche Arbeit mit Leben erfüllt". Es sei eine "erste Hilfestellung, damit sich noch mehr in Schnaittenbach entwickelt".

Stadträtin Elisabeth Kraus dankte für die "sehr guten Vorschläge für die Schnaittenbacher Senioren". 3. Bürgermeister Manfred Schlosser bekundete, dass es sehr wichtig sei, die Vorschläge der Seniorenbeauftragten im Stadtrat zu beschließen: "Damit zeigt der Stadtrat, dass uns die Seniorenarbeit am Herzen liegt und nicht nur ein Lippenbekenntnis ist". Der Beschluss fiel mit 15:0 Stimmen einmütig.

Nagler hört auf


Nicht mehr dem Stadtrat angehören wird Dr. Martin Nagler (CSU). Er hat sein Mandat niedergelegt und zwar aus beruflichen Gründen, wie Bürgermeister Josef Reindl darlegte. Das Mandat ist praktisch am Donnerstag erloschen mit Ablauf der Sitzung. Als belebendes Element wurde die Arbeit Naglers gewürdigt. Nachrücker ist Bernhard Wagner. Sollte er das Amt nicht annehmen, kommt Christian Müller in Betracht.
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