Stadtrat Schnaittenbach
Vereinsheim wird fit gemacht

Das Vereinsheim (Süd-Ansicht) in Kemnath wird energetisch aufgemöbelt. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
20.09.2016
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Das Vereinsheim in Kemnath ist bautechnisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Aber das wird sich ändern.

Das Planungsbüro Michael Dittmann (Amberg) hat der er Stadtrat für die Maßnahme "Sanierung Vereinsheim mit Umgriffsplanung" in Kemnath - im Klartext die energetische Sanierung - mit 14 zu 1 Stimmen beauftragt. Für dieses Vorhaben wurde beim Amt für Ländliche Entwicklung die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn beantragt. Am 29. August ist die entsprechende Genehmigung bei der Stadtverwaltung eingegangen. "Für einen Beginn der Sanierungsmaßnahme, somit auch für den Planungsbeginn, besteht somit für den bekannten Förderumfang Sicherheit", wie Bürgermeister Josef Reindl sagte. Dies beinhalte bereits Planungskosten.

Planungsbüro beauftragt


Nach Rücksprache mit dem Amt für Ländliche Entwicklung hat die Stadtverwaltung auf dessen Empfehlung hin die Beauftragung eines Planungsbüros vorgeschlagen, nachdem sich unter den gegebenen Umständen eine Untersuchung des gesamten Gebäudeumgriffs anbietet, hieß es weiter. Vom Plenum wurde auch die Ausschreibung eines Wettbewerbs für die Sanierung und Umgriffsplanung angesprochen. Gleichwohl ist das Projekt nach Art und Umfang dafür nicht geeignet, erwiderte die Stadtverwaltung. Dies kommt deshalb nicht infrage.

Ab sofort wird ein E-Worker die Schnaittenbacher Straßen befahren, erklärte Reindl. Ein Elektrofahrzeug für den Bauhof, das stand schon länger auf der Wunschliste sowohl der Verwaltung als auch des Bauhofes selbst. Darüber wurde schon im vergangenen Jahr durch das Plenum und die Ausschüsse umfassend diskutiert, an der Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gab es keinen Zweifel. Nachdem der Förderbescheid über die Klimaschutzmaßnahme Elektromobilität bei der AOVE eingetroffen war, wurden nunmehr durch die Stadt vier Firmen aufgefordert, ein Angebot für das im Fahrzeugkonzept des Bauhofes aufgeführte Kfz "E-Worker" abzugeben. Als Zubehör wurde eine Gitterbox für die Ladefläche angefragt. Das günstigste Angebot kam vor der Firma Erras (Amberg). Der Preis für den E-Worker beträgt 17 600 Euro, für die Gitterbox fallen zusätzlich 2264,57 Euro an. Alle Stadträte (16:0) stimmten der Beschaffung für insgesamt 19 864,57 Euro zu.

Genau handelt es sich um ein kleineres Transportfahrzeug mit rein elektrischem Antrieb, gut geeignet für den Transport und Einsatz im Bauhof. Es hat eine tägliche Reichweite von 80 bis 100 Kilometern, wobei das Fahrzeug an einer Ladestation im städtischen Bauhof mit Strom betankt wird.
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