Wasserversorgung Thema bei CSU-Bürgergespräch in Holzhammer
Tiefbrunnen drei wird saniert

Politik
Schnaittenbach
12.05.2016
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Holzhammer. Besonders Spaß macht der Schnaittenbacher CSU ein Bürgergespräch, wenn sich so viele Besucher wie beim Frühschoppen im Schützenheim in Holzhammer eingefunden haben. Vorsitzender Marcus Eichenmüller appellierte, weiterhin die gut funktionierende Dorfgemeinschaft zu pflegen.

Bürgermeister Josef Reindl stellte die Schwerpunkte im aktuellen kommunalpolitischen Geschehen in der Stadt dar. Große Projekte mit gewaltigen Kosten gelte es in der nächsten Zeit zu bewältigen - Maßnahmen, die jedoch allen Bürgern Schnaittenbachs zugute kämen.

Den Ort Holzhammer betreffend, erwähnte er natürlich die Sicherung der Wasserversorgung im gesamten Stadtgebiet von Schnaittenbach. "Diese Maßnahme ist zukunftsweisend. Denn der Stadtrat hat entschieden, auch künftig die Wasserversorgung in Eigenregie zu betreiben", informierte er.

Grundwassermodell erstellt


Daher richte sich nun das Augenmerk auf den Tiefbrunnen drei in Neuersdorf, den man sanieren und mittels einer Verbindungsleitung an das Schnaittenbacher Versorgungssystem anbinden wolle. Damit sei auch eine Erneuerung der Aufbereitungsanlage verbunden. Grundlage dafür sei ein Grundwassermodell, das von den fünf Wasser entnehmenden Versorgern in Auftrag gegeben worden sei.

Für Radler nicht optimal


In dem Zusammenhang kam auch die Gemeindeverbindungsstraße, die gleichzeitig als Radweg ausgewiesen ist, zur Sprache. Bemängelt wurde, dass der Belag zurzeit für Fahrradfahrer nicht optimal sei. Allerdings wies der Bürgermeister darauf hin, dass auch andere Verkehrsteilnehmer diese Gemeindeverbindungsstraße befahren und es nicht einfach sei, allen Bedürfnissen nachzukommen. Die Anwesenden wiesen darauf hin, dass auch Quad-Fahrer den Weg nutzen, und das oft mit hohen Geschwindigkeiten. Dies stelle ein zusätzliches Gefahrenpotential dar.

In der Diskussion ging es auch um die Friedhofsmauer und Urnenstelen sowie die Verfügbarkeit des schnellen Internets. Während beim Thema DSL einhellig Zufriedenheit über die Geschwindigkeit herrschte, ging es manchem zu schnell auf der Straße am Ortseingang zu, so dass der Wunsch nach baulichen Veränderungen laut wurde.
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