Ausstellung im Schnaittenbacher Kulturstadl
Krippen sehen und staunen

Optischer Mittelpunkt der Ausstellung war die Feuerwehr-eigene Darstellung der Heiligen Nacht. Die Figuren haben eine Größe von 50 Zentimetern und stehen in einer von Alfons Nagler gefertigten Ruinenkrippe.
Vermischtes
Schnaittenbach
29.11.2016
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Landschafts-, Wurzel- oder Kastenkrippen - vielfältig waren die Darstellungen des Geschehens in der Heiligen Nacht. Zu bewundern waren sie bei einer Ausstellung im Schnaittenbacher Kulturstadl.

Nach einem Jahr Pause veranstaltete die Feuerwehr Schnaittenbach wieder eine Krippenausstellung - es war die bereits 24. ihrer Art.

Vor vielen Besuchern eröffnete Vorsitzender Konrad Bierner zusammen mit Stadtpfarrer Josef Irlbacher und Bürgermeister Josef Reindl die Schau. Er lobte das Engagement der Initiatoren, die seit Jahren dafür die Hauptlast tragen. Den Kulturstadl erachtete er als hervorragend geeignete Örtlichkeit.

Viel Liebe zum Detail


Bürgermeister Reindl würdigte das Engagement der Feuerwehr, die sich nun schon seit einem Vierteljahrhundert sehr erfolgreich um die Verbreitung des Krippenbrauchtums in der Region bemühe.

Pfarrer Josef Irlbacher wies auf die Liebe zum Detail bei vielen Krippen hin und lud dazu ein, sich den verschiedenen Darstellungen - bei einigen lasse sich ein Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen feststellen - staunend zu nähern und Advent und Weihnachten für sich persönlich zuzulassen.

45 Darstellungen


Dank der Mithilfe vieler Krippenfreunde aus Schnaittenbach und Umgebung war es gelungen, eine abwechslungsreiche Ausstellung mit rund 45 Darstellungen der Geschehnisse der Heiligen Nacht zusammenzustellen. Verschiedene Stilrichtungen waren vertreten. Auch einige wertvolle Figurensätze begeisterten die Besucher, die im adventlich geschmückten und stimmungsvoll beleuchteten Kulturstadl etwas Ruhe abseits des bevölkerten Weihnachtsmarktes fanden.

Optischer Mittelpunkt der Ausstellung war die Krippe der Feuerwehr aus dem Grödnertal in einer von Mitglied Alfons Nagler gefertigten Ruinenkrippe. Der von der Feuerwehr erhobene Eintritt sowie die Spenden der Besucher werden für gemeinnützige Zwecke verwendet.

BesinnlichEinen weiteren Höhepunkt der Krippenausstellung bildete eine Lesung. Pastoralassistent Andreas Hornauer fesselte mit heiteren, aber auch zum Nachdenken anregenden Texten die gut 50 Zuhörer im Kulturstadl und sorgte für einen besinnlichen Ausklang des Abends. Die Trompeter Kathrin und Fabian Hofmann gestalteten die Lesung musikalisch. (wfw)
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