Buchberg-Echo__trauert um__Adolf Rom
Gründervater stirbt

Vermischtes
Schnaittenbach
30.12.2015
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Sitzambuch. Die letzten Wochen des Jahres 2015 standen unter keinem guten Stern für die bekannte Kemnather Blaskapelle Buchberg-Echo, denn kurz hintereinander verstarben mit Ernst Piehler und nun Adolf Rom aus Sitzambuch zwei ihrer Gründerväter und Ehrenmitglieder.

Der Land- und Gastwirt Rom, der von Freunden und Bekannten einfach "Kohl Adolf" genannt wurde, wuchs in einer Familie auf, die Musik und Gesang pflegte. Mit seinem Bruder Hans widmete er sich früh der volkstümlichen Art und spielte in der Wirtschaft seiner Eltern in geselliger Runde auf, was den damaligen Bürgermeister Ernst Piehler dazu bewog, das Brüderpaar mit der Gründung einer Musikkapelle zu beauftragen.

Das war 1956 die Geburtsstunde des Buchberg-Echos, dessen Ausbilder, Manager, Dirigent und später auch Sänger Adolf Rom 46 Jahre lang war. Wie kein anderer prägte er das "Echo". Etliche Preise und Auszeichnungen zeugen von Roms Engagement. So erhielt er das Ehrenamt-Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten, die goldene Ehrenmedaille des Landkreises, den Heimat- und Kulturpreis der Stadt Schnaittenbach und den Titel eines Ehren-Kapellmeisters.

Dass er als Vollerwerbslandwirt Zeit für Proben und Auftritte hatte, verdankte er seiner Frau Hilde. Sie kümmerte sich dann um Haushalt, Familie und Hof. Die Söhne Siegfried und Adolf traten in die Fußstapfen ihres Vaters und sind Stützen der Kapelle, ebenso Schwiegertochter Elisabeth. 2002 übergab Adolf Rom den Dirigentenstab an Markus Bierler.

Eine schwere Krankheit beendete das Leben des herausragenden Musikers, dessen Markenzeichen die Es-Klarinette war. Groß war die Anteilnahme auf seinem letzten Weg, natürlich begleitet vom Buchberg-Echo.
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