Bürger dürfen beim der künftigen Entwicklung der Stadt mitreden
Gemeinsam Weichen für die Heimat stellen

Ein großes ISEK-Thema ist die Ortsdurchfahrt von Schnaittenbach, die neu gestaltet werden soll, um einen durchgängigen Radweg und den Rückbau der Fahrbahn der B 14 zu realisieren. Bild: ads
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Schnaittenbach
11.03.2016
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Die Stadt Schnaittenbach ist in das Bund-Länder-Förderprogramm "Stadtumbau West" aufgenommen worden, das Kommunen dahingehend unterstützt, planvoll und vorausschauend zu gestalten - alles vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Als Grundlage wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet, das auf den Ergebnissen der bisherigen Planungen aufbaut. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgern die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Region zu stellen. Die Arbeitsgemeinschaft um Prof. Dr. Kurt Brey und Diplomingenieur Siegfried Lösch erarbeitet die Vorschläge. Die Auftaktveranstaltung heute Abend um 19 Uhr im Kulturstadl in Schnaittenbach gibt Bürgern das Startsignal für das integrierte Stadtentwicklungskonzept. Morgen, 9 Uhr, sind alle Schnaittenbacher in den Kulturstadl eingeladen, um mit der Arbeitsgemeinschaft Brey/Lösch in kleineren Gruppen zu diskutieren.

"Die Termine dienen der Information und zur Beteiligung und stehen unter dem Motto: mitreden und mitgestalten", betont Brey. "Wichtig ist, zu wissen, wo der Schuh in Schnaittenbach drückt, um dann gemeinsam die vielfältigen Themen wie Wohnen, Arbeiten, Innenstadtentwicklung, Versorgung, Naherholung, Tourismus und Rekultivierung der Abbaugruben miteinander zu erörtert und tragfähige Maßnahmen umzusetzen."

Im Informationsteil am Freitagabend erhalten die Teilnehmer zuerst allgemeine Antworten auf Fragen: Was ist eigentlich das integrierte Stadtentwicklungskonzept? Warum ist es für Schnaittenbach wichtig? Wie sieht der Ablauf aus? Was soll es bewirken? Danach wird es konkret. Vor Augen geführt werden die Chancen für die Zukunft. Etwa: Wie wirkt sich der gesellschaftliche Wandel auf die Bürgerschaft, die Stadt, die Gebäude oder die Freiflächen aus?

Vor diesem Hintergrund werden erste Leitbilder gezeigt: Wie wird in Schnaittenbach zukünftig das Wohnen besonders in der Altstadt gestärkt, wie und wo versorgt oder erholt sich die örtliche Gemeinschaft, wie könnten sich Aufenthaltsqualität und Verkehr in der Hauptstraße näher kommen und welche Nutzungen sind auf den zu rekultivierenden Abbaugebieten vorstellbar?

"Nach einigen Jahren, in denen Schnaittenbach in der Städtebauförderung mit einigen sehenswerten Projekten doch Erfolge aufzuweisen hat, ist es an der Zeit, nochmals Fahrt aufzunehmen, um nicht nur optisch, sondern auch im gesellschaftlichen Miteinander etwas zu bewegen", betont Bürgermeister Sepp Reindl.
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