Feuerwehr-Führungskräfte tagen
Helfen kann auch belasten

Beim Führungskräfte-Treffen der Landkreis-Feuerwehren wurden auch verdiente Aktive geehrt (von links): Karl Luber, Bürgermeister Sepp Reindl, Fredi Weiß, Jürgen Schloß, Josef Rodler, Wolfgang Wismet, Dieter Graf, Christof Strobl, Martin Schmidt und Hans-Jürgen Rauch. Bild: seb
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Schnaittenbach
20.09.2016
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1,3 Millionen Feuerwehrleute gibt es in Deutschland - in 25 000 freiwilligen Gruppen und 100 Berufsfeuerwehren. 80 Führungskräfte aus dem Inspektionsbereich 4 des Landkreises trafen sich in Kemnath am Buchberg. Eines ihrer Themen: traumatische Auswirkungen ihres Dienstes.

Kemnath. Manchmal haben Feuerwehrleute extrem belastende Einsätze - etwa Verkehrsunfälle mit verletzten oder gar toten Kindern und verunglückten Bekannten. Solche Anblicke haben oft traumatische Folgen.

Was man in solchen Fällen tun sollte, erläuterte Notfallseelsorger Diakon Peter Bublitz in einem Referat zu "Psychosozialen Hausforderungen im Feuerwehrdienst".

Über Neues in Lehrgängen zur technischen Hilfeleistung und als Schaumtrainer berichtete Kreisbrandmeister Christof Strobl, während Kreisbrandmeister Roland Kolbeck über den Digitalfunk informierte. Er stellte erfreut fest, dass die Landkreise Amberg/Sulzbach und Schwandorf nun mit dieser Technik ausgerüstet seien. Schließlich gab Kreisbrandmeister Helmut Braun einige Tipps zur Einsatznachbereitung.

"Wir haben schlagkräftige Feuerwehren im Landkreis", lobte Schnaittenbachs Bürgermeister Sepp Reindl, früher selbst ein Aktiver. Er stellte fest, dass bei der Versammlung die richtigen Leute geehrt würden.

Zum Schluss berichtete Kreisbrandrat Fredi Weiß noch kurz über allgemeine Belange der Wehren im Landkreis. Zuletzt gab er noch einen Ausblick auf Neuerungen und Trends.

AusgezeichnetDrei langjährige und verdienstvolle Aktive haben Kreisbrandrat Fredi Weiß, stellvertretender Kreisvorsitzender Hans Jürgen Rauch und Bürgermeister Sepp Reindl mit Urkunden und Ehrennadeln in Gold geehrt. Josef Rodler ist als amerikanischer Feuerwehrmann bei der Truppe aktiv und organisiert die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen mit seinen deutschen Kollegen bereits seit vielen Jahren. Wolfgang Wismet und Dieter Graf haben schon lange Führungsaufgaben bei ihren Ortswehren inne. Sie hätten sich dort der Verantwortung gestellt und sich damit sichtbare Verdienste erworben, betonten die Laudatoren. (seb)
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