Florianstag der Schnaittenbacher Feuerwehren in Kemnath
Unbezahlbarer Helferdienst

Die Kapelle Buchbergecho führt beim Florianstag in Kemnath den Kirchenzug an. Bilder: seb (2)
Vermischtes
Schnaittenbach
11.05.2016
22
0

In Kemnath feierten diesmal die vier Schnaittenbacher Ortsfeuerwehren gemeinsam den Florianstag. Bei einem Gedenkgottesdienst segnete Pfarrer Josef Irlbacher die Fahne der Jugendfeuerwehr. Der Kameradschaftspflege diente das Beisammensein im Vereinsheim.

Kemnath. (seb) Angeführt von der Blaskapelle Buchbergecho ging es im Kirchenzug mit den Feuerwehren aus Schnaittenbach, Holzhammer, Neuersdorf und Kemnath, den Ehrengästen sowie den Kemnather Ortsvereinen in Richtung Kirche, um im Halbkreis Aufstellung am Ehrenmal zu nehmen.

Blumen am Ehrenmal


Dort begrüßte Vorsitzender Manfred Birner die Teilnehmer und legte eine Blumenschale an der Gedenkstätte nieder. Pfarrer Irlbacher, der zum ersten Mal seit der Zusammenlegung der Pfarreien Schnaittenbach und Kemnath seinen pastoralen Dienst in der Ortschaft nachkam, sprach Worte des Gedenkens für die verstorbenen Feuerwehrmitglieder.

Nach dem Einzug in die Kirche überraschte der neugegründete Jugendchor bei seinem ersten öffentlichen Auftritt die Gottesdienstbesucher mit zwei Liedern. Geleitet und musikalisch begleitet wird die Gruppe, in der auch Nachwuchsfeuerwehrleute mitsingen, von Gabi Schindler und Anita Walter. Für eine weitere gelungene Überraschung sorgte das Buchbergecho, das mit neuem kirchlichen Liedgut gesanglich und instrumental den Gottesdienst umrahmte.

Segen für Standarte


Nach der Predigt, in der er besonders den Nachwuchskräften empfahl, die Feuerwehr-Grundsätze "schützen, retten, bergen und löschen" auch im Leben hoch zu halten, segnete Pfarrer Irlbacher die neue Jugendfeuerwehr-Standarte. Mit ihr will die Kemnather Nachwuchsgruppe, die eine der größten im Landkreis ist, auch in der Öffentlichkeit demonstrieren, dass sie eine verschworene Gemeinschaft ist.

Gemütlich beieinander


Der Florianstag klang mit einem gemütlichen Beisammensein in der Turnhalle des Vereinsheims aus. In ihren Grußworten lobten stellvertretender Landrat Franz Birkl, Bürgermeister Josef Reindl und Kreisbrandmeister Martin Schmidt den freiwilligen und unbezahlbaren Helferdienst der Feuerwehr.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.