Kameradschaftsabend der Kemnather Feuerwehr
Nachwuchs ganzer Stolz

Nachwuchskräfte der Kemnather Feuerwehr - hier mit den Führungskräften und Ehrengästen - wurden beim Kameradschaftsabend ausgezeichnet. Bilder: seb (2)
Vermischtes
Schnaittenbach
28.10.2016
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Langjährige Mitglieder der Kemnather Feuerwehr wurden geehrt (von links): Thomas Hackenberg, Karl-Heinz Ketzer, Martin Schmidt, Georg Kuhn, Manfred Birner, Michael Wiederer, 2. Bürgermeister Uwe Bergmann, Adolf Schlosser und Ludwig Hellerbrand.

Ganz im Zeichen von Rückblenden, der Ehrung langjähriger Mitglieder und Auszeichnungen für Leistungsprüfungen stand der Kameradschaftsabend der Kemnather Feuerwehr. Der Nachwuchs wurde als Aushängeschild des Vereins herausgestellt.

Kemnath. Zwei Stunden früher als üblich begann die Veranstaltung mit einem Gedenkgottesdienst, weil Pfarrer Josef Irlbacher seit kurzem zwei Pfarreien zu betreuen hat und deshalb Terminüberschneidungen unausweichlich sind.

Beim Kameradschaftsabend im Vereinsheim äußerte Vorsitzender Manfred Birner in seiner Rückschau Lob und Tadel für die Mitglieder. Zwar sei der Florianstag in Kemnath von Ablauf und Teilnahme her ein voller Erfolg gewesen, doch hätte er sich für manch andere Veranstaltung ein größeres Interesse gewünscht. Voll des Lobes war er für das Engagement der Feuerwehrfrauen, ihr Einsatz und ihre Hilfsbereitschaft bei Festivitäten seien vorbildlich, hob Birner hervor.

Viele Jahre treu


Zusammen mit 2. Bürgermeister Uwe Bergmann und Kreisbrandmeister Martin Schmidt ehrte Birner langjährige Mitglieder. Urkunde und Ehrenzeichen bekamen für 70 Jahre Mitgliedschaft Franz Hehenberger, für 60 Jahre Theodor Zollitsch, Georg Kuhn, Adolf Schlosser, Michael Wiederer und Ludwig Hellerbrand sowie für 50 Jahre Karl-Heinz Ketzer.

Kommandant Thomas Hackenberg berichtete von 18 Einsätzen der aktiven Wehr, darunter acht Brände und vier technische Hilfeleistungen. Ein Feuerwehrmann hatten sich zum Maschinisten ausbilden lassen, drei die schwere Prüfung als Atemschutzträger erfolgreich abgelegt. Bei der Ehrung für zehn- und zwanzigjährigen aktiven Dienst waren nicht alle Jubilare anwesend, wie bedauert wurde. Für das kommende Jahr kündigte Hackenberg eine intensive Einarbeitung in den digitalen Funkverkehr an.

35 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, darunter neun Mädchen, zählt zurzeit die Jungfeuerwehr der Kemnather Wehr. Sie ist damit die zweitstärkste Gruppe im Landreis und der ganze Stolz des Vereins. Wie Jugendleiter Michael Hummel erwähnte, wurde im abgelaufenen Jahr ein Schwerpunkt auf die Aus- und Weiterbildung der Jugendlichen gelegt.

Bei Prüfungen erfolgreich


Nach harten Wochen der Vorbereitung hätten sich die Jungfeuerwehrleute verschiedenen Leistungsprüfungen wie den Wissenstesten der Stufen eins bis vier, der Jugendflamme 1 und der Bayerischen Jugendspange gestellt: Dennis Hackenberg, Marius Luber, Gabriel Luber, Lukas Schwendner, Stefan Ott, David Wiedenbauer, Christoph Kuhn, Dominik Bauer, Alicia Märkl, Laura Prüfling, Rebekka Kuhn, Franziska Reng, Tom Seidl, Dean Guzvanj, Timothe Hummel, Pia Hackenberg, Hannah Reng, Luis Obermeier, Simon Luber Nico Schwendner, Julian Märkl, Phillip Reif, Veit Lindner, Lukas Reif und Yaron Luber.

Im Namen der Stadt Schnaittenbach dankte 2. Bürgermeister Uwe Bergmann besonders den Aktiven für die Bereitschaft, immer da zu sein, um Hilfe leisten zu können. Ein besonderes Lob zollte er der Jugendarbeit, nach der auch der Zuschuss der Stadt - diesmal in Höhe von 360 Euro - berechnet werde. Rund 38 Millionen Euro müsste der Landkreis Amberg-Sulzbach pro Jahr für eine Berufsfeuerwehr aufbringen, gäbe es den freiwilligen Dienst der Wehrmänner nicht, rechnete Kreisbrandmeister Martin Schmidt in seinem Grußwort vor.
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