Kemnather begrüßen Pfarrer Josef Irlbacher
Installation besiegelt Pfarreiengemeinschaft

Das Willkommensgeschenk der Kemnather für den neu in der Pfarrei St. Margareta installierten Pfarrer Josef Irlbacher (Mitte) hat dieser mit seinem neuen pastoralen Mitarbeiter Andreas Hornauer (l.) geteilt.
Vermischtes
Schnaittenbach
19.10.2016
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Am Wochenende wurde Pfarrer Josef Irlbacher (Dritter v.r.) von Dekan Walter Hellauer (Vierter v.r.) in der Pfarrkirche St. Margareta in Kemnath a.B. installiert. Ein langer Kirchenzug ging der Festmesse voraus.

Nun steht sie offiziell, die Pfarreiengemeinschaft von St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath. Denn der Schnaittenbacher Pfarrer Josef Irlbacher wurde in einem Festgottesdienst von Dekan Walter Hellauer in der Pfarrkirche St. Margareta installiert.

Kemnath. Mit sichtlicher Freude nahmen die Kemnather ihren neuen Pfarrer auf und geleiteten ihn im Kirchenzug zur Pfarrkirche. Nach dem feierlichen Gottesdienst konnten die Gläubigen bei einem Stehempfang mit ihm ins Gespräch kommen. Das Buchberg-Echo übernahm die musikalische Gestaltung der gesamten Feier, der Kirchenchor bereicherte die Messe mit seinem Gesang.

Mit Leben füllen


Pfarrer Josef Irlbacher wurde am Portal des Gotteshauses von Kirchenpfleger Anton Gebert und Pfarrgemeinderatssprecherin Gabriele Grill begrüßt. Zu Beginn der Festmesse blickte Dekan Walter Hellauer auf das bereits 25-jährige, segensreiche Wirken von Irlbacher als Seelsorger zurück, der 2009 die Pfarrei St. Vitus übernommen habe. Nach dem Weggang des bisherigen Kemnather Pfarrers im Sommer sei mit einer Pfarreiengemeinschaft mit Schnaittenbach eine Lösung zur Betreuung der vakanten Pfarrei gefunden worden. "Pfarrer Irlbacher ist die Leitung der Pfarreiengemeinschaft anvertraut worden. An ihm liegt es nun, diese aufzubauen und mit Leben zu füllen", betonte der Dekan.

In seiner Predigt und anschließend bei der Installation ging Hellauer besonders auf den Altar ein. "Die Eucharistiefeier am Altar ist Quelle und Zentrum des kirchlichen Lebens, auf die sich alle anderen christlichen Sakramente ausrichten. Denn die Messe enthält zusammenfassend den Kern des Mysteriums, die Verwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi." Er bezeichnete die Eucharistiefeier als erste und vornehmste Aufgabe des Priesters.

Brot und Salz


Zum Ende des Festgottesdienstes überreichten Kirchenpfleger Anton Gebert und Pfarrgemeinderatssprecherin Gabriele Grill nach gutem Oberpfälzer Brauch an Pfarrer Irlbacher als Willkommensgeschenk einen Korb mit Brot und Salz. Gebert zeigte sich erfreut über die Pfarreiengemeinschaft zur Betreuung von Kemnath durch einen Seelsorger. Irlbacher sei mit Andreas Hornauer ein pastoraler Mitarbeiter zur Seite gestellt worden, der Ansprechpartner für die Gläubigen sei und im Pfarrhaus in Kemnath wohne. Überrascht zeigte sich Gebert, dass zahlreiche Gläubige aus Schnaittenbach, Holzhammer und Neuersdorf an der Feier teilnahmen, was er als Zeichen großen Interesses an der Pfarreiengemeinschaft wertete. "Gemeinsam werden wir die neue Pfarreiengemeinschaft aufbauen und mit Leben füllen", zeigte er sich zuversichtlich.

Nach Grußworten von Landrat Richard Reisinger drückte Bürgermeister Josef Reindl seine Freude über die Gründung der Pfarreiengemeinschaft aus. Deren Grenzen entsprächen exakt denen der politischen Gemeinde. Insbesondere freue er sich darüber, dass Pfarrer Irlbacher die Leitung übertragen worden sei.

Gläubige packen mit an


Irlbacher zeigte sich überwältigt über den herzlichen Empfang. "Gerade in der Vorbereitungsphase hat sich gezeigt, dass sowohl in Schnaittenbach mit Holzhammer und Neuersdorf als auch in Kemnath die Gläubigen mit anpacken. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Pfarreiengemeinschaft aufbauen werden", meinte er.

Dankbar zeigte er sich, dass ihm die Diözese mit Andreas Hornauer einen pastoralen Mitarbeiter zur Seite gestellt habe, der für ihn eine große Unterstützung sei. Der anschließende Stehempfang wurde bestens angenommen.

Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Pfarreiengemeinschaft aufbauen werden.Pfarrer Josef Irlbacher
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