Nächstes Großereignis bei den Haflingerzüchtern steht an
Ob der Bischof wieder kommt?

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Schnaittenbach
18.12.2015
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"Der 50. Pfingstritt mit dem Bischofsbesuch ist Geschichte", so Vorsitzender Lore Gebert. Aber auch im nächsten Jahr steht bei den Haflingerzüchtern und Pferdefreunden Kemnath ein Großereignis an.

Kemnath am Buchberg. "Wir haben den Bischof wieder eingeladen", berichtete Lore Gebert in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Luber. Mit Stolz, aber auch mit Trauer, blickte Gebert auf das Vereinsjahr zurück, in dem sich die Mitglieder vom Ehrenvorsitzenden Josef Bierler und Ernst Piehler für immer verabschieden mussten. Bürgermeister Sepp Reindl betonte, dass der 50. Pfingstritt "ein bedeutendes Ereignis für die Region, die Stadt und insbesondere für den Ort Kemnath am Buchberg" war. Vom einem "exzellenten Jahr" sprach Lore Gebert. Dank der beispielhaft guten Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung der Pfarrei St.Margareta und der Stadt Schnaittenbach sowie dem großen Einsatz der eigenen Mitglieder war der 50. Pfingstritt ein herausragendes Ereignis. "Der Ritt, an dem rund 200 Reiter und viele tausend Besucher teilgenommen hatten, wird in die Vereinsgeschichte eingehen und noch in vielen Jahren für Gesprächsstoff sorgen", war sich Gebert sicher. Vermisst hatte der Vorsitzende bei dieser Veranstaltung die Vertreter der Züchterverbände. Aktuell gehören 202 Mitglieder dem Verein an. Die Haflingerstammtische besuchen im Schnitt über 30 Mitglieder. Gebert erinnerte an die Züchterreferate und die verschiedenen Vorführungen mit wertvollen Informationen. Im nächsten Jahr wird das 50-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Auch dazu habe man den Bischof bereits wieder eingeladen. Geehrt werden die Züchterfamilien, die teilweise bereits in der dritten Generation die Haflingerzucht betreiben.

Zu wenig Geburten


"Die Haflingerzucht ist in der Krise", stellte der Vorsitzende fest. Es gebe zu wenige Bedeckungen und damit auch zu wenig Fohlengeburten, bedauerte Gebert. "Im Vereinsausschuss gibt es mehrere Doppelbesetzungen und das ist nicht gut, " fuhr Gebert weiter fort. Es gelte den Verein breiter aufzustellen und mehr Mitglieder in die Führung einzubinden. Nur einmal regte sich Widerspruch in der Versammlung, nämlich als Gebert von seinen Plänen berichtete, sich in den nächsten Jahren aus der Führungsarbeit zurückzuziehen. Der zweite Vorsitzende Robert Zimmermann berichtete von den zahlreichen Veranstaltungen, die die Haflingerzüchter mit ihren Pferden besucht hatten. So waren Reiter und Gespanne des Vereins beim Brünnlritt in Nabburg, beim Jodokritt in Tännesberg und beim Rosstag in Perschen.

"Unsere Dienstleister"


Turnusgemäß wurden bei der Jahreshauptversammlung Mitglieder geehrt, die auf 15 oder 25 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken können. Der Geschäftsführer und Vorsitzende Lore Gebert würdigte die Leistungen der langjährigen Mitglieder: "Alles, was wir machen, funktioniert nur mit den Mitgliedern - sie sind unsere Dienstleister". Die Vereinsnadel in Gold ging an Georg Hägler. Stolz waren die beiden Vorsitzenden Gebert und Zimmermann auch auf den Erfolg des Vereinsmitglieds Matthias Hartmann. Er konnte bei der Süddeutschen Hengstkörung 2015 mit seinem Haflingerhengst "Weltano", ein in Bayern gezogener Sohn des Bundesprämienhengstes Werano-Gold/Arachon, den ersten Platz belegen.

Die GeehrtenEhrennadel in Bronze (15 Jahre): Markus Dirnberger, Peter Götz, Michael Knorr, Hans Bierler, Wolfgang Rom, Heike Schultes. Ehrennadel in Silber (25 Jahre) Rudolf Voit, Doris Wedemeyer-Hermann, Marco Rom, Hans Ullamann, Ernst Herzog, Anton Ruhland, Waltraud Ruhland, Martina Hahner, Johann Janner, Frieder Kahl. Ehrennadel in Gold: Georg Hägler.
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