Schnaittenbacher Stadtteil Forst im Ausnahmezustand
Faschterer feiern zünftig Kirwa

Unter Federführung von Manuela Fronhofer (links) hatte der Nachwuchs zum Baumaustanzen einige Volkstänze einstudiert, die die Mädchen und Buben, unterstützt von Ingrid Müller (Zweite von links) auf der Quetschn, gekonnt präsentierten.
Vermischtes
Schnaittenbach
27.10.2016
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Zwei Tage ging es rund im Schnaittenbacher Ortsteil Forst, als die Faschterer, wie dessen Bewohner genannt werden, ihre Kirwa feierten. Das Fest lockte zahlreiche Besucher zum Kirwastodl.

Schon das Fischessen zum Auftakt erlebte einen rekordverdächtigen Besucheransturm. Der panierte Karpfen mit selbst gemachtem Erdäpfelsalat war wieder der absolute Renner.

Ab dem frühen Abend ging es in der Küche im Kirwastodl hoch her. Über 200 Portionen wurden über die Theke gereicht. Hans und Erich Biller als Küchenchefs und ihre Crew hatten dabei ein sattes Arbeitspensum zu absolvieren.

Die Höglinger Boum heizten im proppevollen Stodl den Gästen musikalisch unplugged ein, so dass das Stimmungsbarometer schnell in die Höhe kletterte. Bestens kamen auch Bar und Weinlaube an, die stets gut frequentiert waren.

Tags darauf stand am frühen Nachmittag den Kirwaburschen mit dem Einholen des Baums ein großer Arbeitseinsatz bevor. Die 25 Meter hohe Fichte wurde im Festzug vom Bischof-Rosner-Platz zum Forst transportiert. Die Z'samgwürfelten gaben dabei musikalisch den Marschschritt vor. Nach gutem Brauch machten die Kirwaleut' einen Halt bei Bürgermeister Josef Reindl, der für den Nachwuchs Süßes und für die gestandenen Burschen Hochprozentiges vorbereitet hatte. Auf dem Festplatz galt es dann, den Baumriesen traditionell mit Goißen aufzustellen, was sich als kein leichtes Unterfangen herausstellte.

20 Kinder tanzen aus


Die 20 Kinder von der Nachwuchsgruppe der Faschterer Kirwaleut' im Alter von zwei bis elf Jahren konnte es kaum erwarten, bis der Baum endlich stand. Vier Wochen hatte Manuela Fronhofer mit den Mädchen und Buben intensiv geübt, damit der großen Auftritt beim Baumaustanzen bestens klappt. Ingrid Müller begleitet die kleinen Tänzer auf der Quetschn. Dem Nachwuchs in seiner schönen Tracht war der Applaus für die gelungenen Vorführungen sicher.

Großer Andrang


Der Taubenmarkt im Kirwastodl war ein weiterer Publikumsrenner. Dabei brachte Martin Kausler in unterhaltsamer Weise so einiges unter die Leute. Besonders Nutella und Überraschungseier waren begehrt, aber auch die Wurstpakete. Im Kirwastodl mussten die Besucher wegen des Andrangs enger zusammenrücken.

Zünftig ging es am Abend zu, als D'Spalter aufspielten. Sie zeigten, dass man auch ohne Verstärker für Superstimmung sorgen kann. Die Kindertanzgruppe ließ es sich nicht nehmen, im Stodl noch einmal ihre Tanzkünste zu zeigen. Einen letzten Höhepunkt bildete die Verlosung des Kirwabaums.
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