Starke Regengüsse bei der Schnaittenbacher Kirwa
St. Vitus ist kein Wettergott

Für einen Höhepunkt der Vituskirwa sorgten die 26 Paare mit dem Baumaustanzen. Bilder: ads (3)
Vermischtes
Schnaittenbach
16.06.2016
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Starke Regengüsse, die von kurzen sonnigen Abschnitten abgelöst wurden, prägten das Wetter: keine idealen Voraussetzungen für die Vituskirwa. Die Schnaittenbacher und ihre Gäste ließen sich die Feierlaune aber nicht verderben und kamen trotzdem in Scharen zu den Bachwiesen.

Die Veranstalter vom Sängerclub mit Badefreuden (SCmB) hatten auch für die 33. Auflage des Fests ein unterhaltsames musikalisch-sportliches Programm auf die Beine gestellt, zu dem auch attraktive Fahrgeschäfte gehörten.

Geballte Muskelkraft war gefordert, um den Kirwabaum auf dem Festplatz an den Bachwiesen aufzustellen. Nach getaner Arbeit konnte der Festbetrieb im Zelt beginnen. Abends heizte die Band SaKrisch den zahlreichen Gästen mit zünftiger Musik ein, so dass das Stimmungsbarometer in die Höhe schnellte. Großen Zuspruch fand zu späterer Stunde die Bar.

Ein Standkonzert


Tags darauf ging das Fest mit einem Gottesdienst weiter, den Pfarrer Josef Irlbacher in der Pfarrkirche St. Vitus zelebrierte. Im Anschluss gaben die Musiker der Ehenbachtaler Blaskapelle unter Leitung von Johannes Pilarski, die auch die Messe mitgestaltet hatten, ein Standkonzert. Die Schnaittenbacher bewiesen einen guten Draht zum Himmel, denn sowohl beim Standkonzert als auch beim anschließenden Zug vom Rathausvorplatz zum Festplatz an den Bachwiesen hielt das Wetter aus. Im Festzelt nahm Bürgermeister Josef Reindl mit dem Bieranstich die offizielle Eröffnung der Vituskirwa vor. Zum Frühschoppen spielte die Ehenbachtaler Blaskapelle auf. Gern ließ sich die Gästeschar im gut besetzten Festzelt mittags mit Schäuferl, Knödel und Salat verwöhnen.

Nachmittags wartete mit dem Baumaustanzen ein Höhepunkt auf die Besucher. Auch hier hatten die 26 Paare mit dem Wetter enormes Glück, denn bis kurz vorher ging ein heftiger Regenguss auf die Stadt nieder. Als die Paare mit dem Traktor am Festplatz einfuhren, hatte sich eine große Zuschauermenge versammelt. Rund eine Stunde dauerte der Tanz um den Baum, bis das Oberkirwapaar 2016 bestimmt war: Johannes Hirn und Carolin Linsenmeier hatten zum Schluss den Blumenstrauß in Händen.

Den Sieg gefeiert


Kaum war die Kür vollzogen, öffnete der Himmel für einen weiteren Regenguss seine Schleusen. Mit der Band D'Stodlfetzer ging das Fest bei ausgezeichneter Stimmung im Zelt weiter. Gegen Abend stand mit dem Bürgerlauf ein sportlicher Höhepunkt der Vituskirwa auf dem Programm (Bericht folgt). Sportlich und gesellig ging es auf der Vituskirwa abends zu, als das EM-Spiel Deutschland gegen die Ukraine übertragen wurde. Der 2:0-Sieg musste natürlich im Festzelt gefeiert werden.

Der nächste Tag startete mit einem zünftigen Frühschoppen. Mittags kredenzte der SCmB Wiener Schnitzel, Putenschnitzel und Schweinebraten mit Kartoffelsalat. Die Schausteller lockten nachmittags mit einem Familientag Jung und Alt auf den Festplatz. Abends war im Zelt Gaudi mit der Band Nachtwerk angesagt. Für einen letzten Höhepunkt sorgten die Ziehung der Tombola-Gewinner und die Verlosung des Kirwabaums.
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