Tagung der Kemnather Jagdgenossen
Jagdpächter wechseln

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Schnaittenbach
27.02.2016
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Kemnath am Buchberg Das knapp 1600 Hektar große Jagdrevier war bisher in drei Bögen eingeteilt. Da die Jagdpächter Rudolf Kraus mit Sohn Bernhard und Christoph Grabinger teils aus Alters-, teils aus beruflichen Gründen die Pacht nicht weiterführen, wurde eine Neuzuteilung notwendig. Sie tritt ab 1. April in Kraft und dauert neun Jahre.

Pachtvertrag bis 2025


Der mit 630 Hektar etwas vergrößerte Bogen "Nord" bleibt zu leicht veränderten Bedingungen in den Händen der Pächter Rudolf Reil und Wolfgang Bähnk aus Nabburg. Grabinger scheidet aus. Der restliche Teil heißt künftig "Bogen Ost-West", ist mit 936 Hektar der größte und wird hauptsächlich von Thore Böttcher aus Tradlmühle (nahe Kemnath) und seinem Mentor Konrad Wilfurth gepachtet und bejagt. Der Pachtvertrag gilt ebenfalls bis 1. April 2025. Weil laut Aussage des Jagdvorstehers Hans Reng mehrere Anfragen vorlagen, verliefen die Verhandlungen zwar langwierig, aber stets in fairer und respektvoller Atmosphäre. Die Versammlung bestätigte die Ergebnisse.

Im Rechenschaftsbericht erwähnte Reng die weitere Aktualisierung des Jagdkatasters, die Auszahlung von 6000 Euro für den Wegebau und die Reparatur des Holzspalters. Bei den Verbissschäden sei ein verträgliches Maß - bei Laubhölzern etwas mehr als bei Nadelhölzern - erreicht. Als Grund führte er die relativ hohe Abschussquote von fünf Rehen pro 100 Hektar an. In den vergangenen zwei Jahren wurden 80 Wildschweine erlegt, weshalb die Flurschäden äußerst niedrig gehalten wurden, lobte Reng die Jäger, die mit 20 Euro pro Abschuss rechnen können.

Grabinger verabschiedet


Zur Auszahlung des Jagdschillings regte er eine Änderung an, die bei einer Gegenstimme angenommen wurde. Künftig werde sie kurz vor Ende des Jagdjahres vorgenommen, damit der Vorstand finanziell gewappnet sei. Zum Schluss verabschiedete Reng Christoph Grabinger. Rudolf Reil hob im Namen der Jäger die gute Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen hervor. Zweiter Bürgermeister Uwe Bergmann bestätigte die bisherigen Abmachungen zwischen Stadt und Jagdgenossen.
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