Vier jungen Frauen in Seenot geholfen
Frachter der Schnaittenbacher Reederei MST rettet Ruderinnen im Atlantik

(Foto: oceanusrowing.com)
Vermischtes
Schnaittenbach
16.02.2016
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Das Schicksal von vier jungen Ruderinnen (von links Olivia Wilson, Clare Lanyon, Gemma Chalk, Jane McIntosh) aus England schien am vergangenen Samstag schon besiegelt, als sie beim Versuch einer Rekord-Atlantiküberquerung in 400 Seemeilen Entfernung von den Kapverden in schwere See gerieten. Ihr achteinhalb Meter langes Boot "Fire Ant" kenterte mehrmals, sie verloren Teile der Ausrüstung und die komplette Navigation. Unter Mithilfe der britischen Küstenwache konnten sie in höchster Not ein SOS-Signal absetzen. Dieses fing die Crew des Massengutfrachters MV Rio Grita auf, der zur Flotte der Schnaittenbacher Reederei MST gehört. Zur Rettung der Havarierten nahm das riesige Schiff auf seiner Route von Guinea nach Kanada einen Umweg von rund acht Stunden in Kauf. Gegen 1.24 Uhr holte die Besatzung des Frachters am Sonntag die unverletzten Frauen an Bord. Leider geriet zur gleichen Zeit ein ähnliches Ruderboot in Seenot. Eines der vier Besatzungsmitglieder, bei dem es sich um den Ehemann einer der geretteten Frauen handelt, wird vermisst.

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