Weiterer Wagen der Feuerwehr Schnaittenbach erhält Anfang April Segen
Fahrzeugkonzept nun umgesetzt

Der Nachwuchs ist seit Jahren ein Aushängeschild der Schnaittenbacher Feuerwehr. Die Bürgermeister, Kommandanten und Landkreisführungskräfte gratulierten den Jugendlichen. Bilder: wfw (2)
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Schnaittenbach
13.01.2016
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Für 60 beziehungsweise 25 Jahre Treue zum Feuerwehrverein wurden einige Mitglieder geehrt (von links): Klaus Lang, Georg Kellner, Reinhold Rösch, Alfons Nagler und Hans Fruth.

Der Kameradschaftsabend bildete bei der Feuerwehr Schnaittenbach den gesellschaftlichen Auftakt des neuen Vereinsjahrs. In diesem festlichen Rahmen gingen Ehrungen sowie die Verleihung von Leistungsabzeichen und Lehrgangszeugnissen über die Bühne.

Der neue Vorsitzende Konrad Bierner rief bei der Veranstaltung im Vitusheim die Höhepunkte des vergangenen Jahres in Erinnerung.

Bürgermeister Josef Reindl hob das enorme ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr und die massive Inanspruchnahme von Freizeit hervor. Das von den Dienstleistenden bei vielen Übungen und Unterrichten erworbene Fachwissen könne im Notfall aber nur sinnvoll umgesetzt werden, wenn die Kommune das erforderliche technische Gerät zur Verfügung stelle.

Eine Pflichtaufgabe


Die Stadt Schnaittenbach sei ihrer Pflichtaufgabe nachgekommen und habe mit der Beschaffung von zwei neuen Fahrzeugen das von der Feuerwehr im Jahr 2011 entworfene Fahrzeugkonzept umgesetzt und auf Jahre hinaus modernste und zeitgemäße Technik zur Verfügung gestellt. Die Investition von mehr als 500 000 Euro sei bedarfsgerecht und zukunftsorientiert und für den Schutz der Bürger unverzichtbar. Ziel sei auch eine verbesserte Tagesalarmsicherheit und eine Abmilderung der Führerscheinproblematik gewesen. Als Termin für die Segnung der neuen Fahrzeuge nannte das Stadtoberhaupt Sonntag, 3. April.

Stadtpfarrer Josef Irlbacher zollte den Aktiven höchsten Respekt für die Leistungen, die sie sowohl bei Einsätzen als auch bei den während des Jahres immer wieder auftretenden Berührungspunkten zwischen Kirche und Feuerwehr erbringen.

Interessante Rechnung


Kreisbrandrat Fredi Weiß machte eine interessante Rechnung auf und verblüffte mit fiktiven Zahlen, die wohl bittere Realität wären, wenn es das System der Freiwilligen Feuerwehren nicht geben würde. Demnach würden allein für eine Kommune wie Schnaittenbach Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Euro aufkommen, wenn der gesetzlich vorgeschriebene Schutz der Bevölkerung durch Berufsfeuerwehren abgedeckt werden müsste.

Kommandant Michael Werner dankte der Kommune für das stets offene Ohr und die zielorientierte Zusammenarbeit, wenn es um die Belange der Feuerwehr gehe. Es sei allen ein Anliegen gewesen, den Dialog zwischen Stadt und Feuerwehr aufrecht zu erhalten, insbesondere auch im Hinblick auf die nun abgeschlossene Umsetzung des Fahrzeugkonzepts und die damit einhergehende Ersatzbeschaffung für das mehr als 35 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF 16 sowie die anderen Anschaffungen.

Guten Absatz fanden die Lose für eine Tombola mit schönen Preisen. In einer Fotopräsentation wurden die Höhepunkte, aber auch der Feuerwehrdienst in Erinnerung gerufen.

Urkunden und ZeugnisseUrkunden für 25 Jahre Treue zum Feuerwehrverein erhielten Hans Fruth, Klaus Lang, Reinhold Rösch, Eugen Biller, Reinhard Werner, Herbert Schmer, Peter Reiß, Bernd Rieck und Helmut Nonner. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Alfons Nagler, Georg Kellner und Hans Wächter ausgezeichnet.

Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr bekamen Auszeichnungen für die erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettkampf, an der Prüfung zur Bayerischen Jugendspange und am Wissenstest Anna-Maria Haas, Annabell Kiener, Claudia Weiß, Jan Herrmann, Stefan Hoyer, Max Gebhardt, Eva Reindl, Tobias Kindzorra, Maxi Nagler, Christian Birner, Jan Hermann, Marina Perlinger, Emil Dölschner, Bastian Götz, Katharina Stock, Lisa Kausler, Max Brendel und Franziska Kiener. Leistungsabzeichen als Gruppe im Löscheinsatz und für technische Hilfeleistung in verschiedenen Stufen erhielten Tobias Kindzorra, Markus Schlagenhaufer, Stefan Geiger, Katrin Nagler, Christina Nagler, Manuel Dobmeier, Michael Götz, Julia Jack, Martin Röbl, Teresa Reindl, Fabian Augustin, Konrad Bierner, Horst Kellner, Michael Hottner und Nadja Heindl. Zeugnisse für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen erhielten Franziska Kiener und Bastian Götz (Sprechfunker), Juliana Kindzorra (Chemiekalienschutzanzug), Maximilian Nagler und Tobias Kindzorra (Atemschutz Grundlehrgang), Manuel Dobmeier (Brandhaus) und Lucas Reindl (Chemiekalienschutzanzug, Brandhaus und Gruppenführer).

Das Ärmelabzeichen und eine Urkunde für langjährigen aktiven Dienst erhielten Juliana Kindzorra, Christina Nagler, Sebastian Reindl, Julia Jack (10 Jahre) und Tobias Lautenschlager (20 Jahre). (wfw)
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