Cebb nimmt Abschied vom Kulturhauptstadtjahr "Pilsen 2015"
Herausforderungen gemeistert

Die CeBB-Mitarbeiter (von links Praktikantin Karolina Svobodová, Magdalena Becher und David Veres) bauen das Pilsen-2015-Banner an der Fassade vom Centrum Bavaria Bohemia ab. Bild: eib
Kultur
Schönsee
05.01.2016
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Die CeBB-Mitarbeiter (von links Praktikantin Karolina Svobodová, Magdalena Becher und David Veres) bauen das Pilsen-2015-Banner an der Fassade des CeBB ab. Bild: eib

Mit dem Abbau des XXXL-Pilsen-2015-Banners von der Fassade und einem Vortrag zur großen Kunstpräsentation Münchens in Pilsen nimmt das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) Abschied vom ereignisreichen Kulturhauptstadtjahr.

Bei der Eröffnung des Kulturhauptstadt-Jahres vor elf Monaten, am 17. Januar in Pilsen, herrschte bei den Verantwortlichen in Pilsen und beim CeBB-Team in Schönsee ziemliche Anspannung, ob sich die Programmpläne erfolgreich umsetzen lassen. Beim Abschlussvortrag am 17. Dezember im CeBB und beim Abbau des XXXL-Banners am gleichen Tag von der CeBB-Fassade, hatte sich alle Nervosität gelöst. Der Blick zurück auf 2015 war gepaart von Wehmut, dass das Jahr zu Ende ist und Freude über die großartige Resonanz mit über 30 000 Besuchern bei den bayerischen Programmbeiträgen.

Blumen und Wunschbaum


Bavaria Bohemia e.V. mit Vorsitzender Irene Träxler und dem CeBB- Mitarbeitern gelang die Umsetzung der bayerischen Beiträge mit den Projektpartnern Stadt Regensburg und der Pilsner Organisationsgesellschaft Plzen 2015 o.p.s. im grenzüberschreitenden Teamwork im von der EU geförderten regio2015 Projekt. Das CeBB war mit dem "Zug zur Kultur", dem Kultur- und Begegnungsfest "Blumen für Pilsen" zum Abschluss der Bayerischen Kulturtage, dem "Wunschbaum 2015", und den Dachprojekten "Musikbrücke" und "Kulturorte - Treffpunkte 2015" für äußerst publikumswirksame und organisatorisch anspruchsvolle Beiträge verantwortlich.

Dem CeBB-Team um Hans Eibauer fiel der erste große Stein vom Herzen, als am 26. April der Pilsner Hauptplatz mit über 20 000 Besuchern gut gefüllt war und Pilsner und bayerische Gäste dank vieler engagierter Akteure mit tausenden von Blumen und dem Further Drachen als Zugpferde ein unvergessliches Fest feierten.

Münchner Kunstszene


Zu den zentralen Projektaufgaben für das CeBB gehörte das Marketing für Pilsen 2015 auf der bayerischen Seite. Mit dem XXXL-Banner an der Fassade mit den Logo-Elementen der Kulturhauptstadt, dem im gleichen Design gestalteten Alex-Wagen für den "Zug zur Kultur", dem Bierdeckel-Krimi sowie der vom Medienhaus "Der neue Tag" und der Mittelbayerischen Zeitung koproduzierten Sonderbeilage zum Start, setzte das CeBB unübersehbare Zeichen. Das Kulturhauptstadtjahr war als Reiseziel für viele Gruppen, Familien, Kulturinteressierte und Touristen attraktiv - eingeschlossen der ausgebuchten CeBB-Kulturtouren nach Pilsen.

In der Vorwoche fand nun abschließend ein Vortrag im CeBB statt, der über die von über 7000 Kunstinteressierten in Pilsen besuchte Ausstellung der von böhmischen Malern beeinflussten Münchner Kunstszene unter dem Titel "München - leuchtende Kunstmetropole 1870 bis 1918" informierte. Dabei zeigte sich, dass die aus Böhmen stammenden Künstler das Kunstschaffen und die Gesellschaft in der bayerischen Hauptstadt inspirierten. Galeriedirektor Roman Musil von Galerie der Region Pilsen und Ales Filip, Dozent an der Universität Brünn, spannten einen kunsthistorisch interessanten Bogen. Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl nannte den Abend "einen hochinteressanten Ausklang zu Pilsen 2015".

Neues Projekt


Für das CeBB-Team geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Die nächste Herausforderung - mit der Koordinierung des Begleitprogramms zur bayerisch-tschechischen Landesausstellung Karl IV. in Prag und Nürnberg in 2016/2017 - wartet schon auf Bavaria Bohemia e.V. und das Centrum Bavaria Bohemia.
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