Finanzminister Markus Söder übernimmt Schirmherschaft für Schönseer Festspiel
„Pascher“ unter Kontrolle

In lockerer Atmosphäre empfing Staatsminister Markus Söder (Mitte) eine Abordnung der "Pascher" aus dem Schönseer Land im Maximilianeum. Der Politiker sagte spontan die Übernahme der Schirmherrschaft für das Freilichtspiel am Eulenberg zu. Bild: mmj
Kultur
Schönsee
05.06.2016
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Mit einer Besonderheit garniert der "Pascherverein Schönseer Land" die zehnte Festspielsaison am Eulenberg. Zum ersten Mal steht ein Schirmherr über dem Stück "Pascher - die Nacht der langen Schatten".

Das zehnte Jahr der Aufführungen am Eulenberg mit einem Schirmherrn - der Gedanke wurde im Vorstandsgremium der "Pascher" im Frühjahr besprochen. Was war da nahe liegender, als Heimatminister Markus Söder zu bitten, diese Aufgabe zu übernehmen. Landrat Thomas Ebeling und Landtagsabgeordneter Alexander Flierl unterstützten die Idee und waren auch bei der Findung eines Termins mit dem Staatsminister hilfreich. So machte sich ein Tross aus den Reihen der Darsteller des Freilichtspiels auf den Weg nach München, um im Maximilianeum dem Politiker das Anliegen vorzutragen.

In den Koffern hatten die meisten ihre Kostüme dabei, und so stellte sich die Gruppe am Sitz des Bayerischen Landtags vor. Herzlich und von beiden Seiten mit einem Schuss Humor fiel die Begrüßung durch Markus Söder und Alexander Flierl mit den "Paschern" aus.

Brücke zu Nachbarn


Vorsitzende Birgit Höcherl stellte den Pascherverein vor, erläuterte die Heimatverbundenheit der Darsteller und den Brückenschlag der Region hinein ins Böhmische. Aus dem Inhalt des Stücks verriet sie so viel, dass es dabei nicht nur um das Schmuggeln an der bayerisch-böhmischen Grenze, sondern auch um die Aufarbeitung der eigenen Geschichte und Aussöhnung zwischen den Völkern gehe.

Die Bitte der Vorsitzenden an den Staatsminister um Übernahme der Schirmherrschaft wurde von Markus Söder mit einem deutlichen Ja beantwortet. Gerne übernehme er diese Aufgabe. Augenzwinkernd meinte er, irgendwie müsse er als Finanzminister ja die Pascher (Schmuggler) im Auge behalten. Söder erinnerte an historische Verbindungen Nordbayerns nach Tschechien.

Als Heimatminister sehe er die Zukunft Bayerns nicht im Zentrum Münchens, sondern in der Stärkung des ländlichen Raums. Im Gespräch bat ihn die Bürgermeisterin diesen auch nachhaltig zu unterstützen. Zwanglos war die Unterhaltung aller Beteiligten in gemütlicher Runde, wobei auch die Harmonie zwischen den Oberpfälzern und dem Franken stimmte. Sichtlich schmeckte dem Staatsminister die von den Küchlbäckerinnen der Pascher mitgebrachte frisch gebackene Spezialität. Für Markus Söder und Alexander Flierl hatten die Schönseer ein "Pascherkistl" mit regionalen Schmankerln im Gepäck.

Stopp in der Staatskanzlei


Alexander Flierls Büroleiter Reinhard Bergmann hatte für die Gruppe noch einen Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei organisiert. Bei einer Führung gab es für die Schönseer einen Einblick in die Arbeit dieser Behörde, die zur Unterstützung des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung eingerichtet wurde.
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