In seiner Sommerausstellung zeigt das CeBB Werke aus dem "Forum Junge Kunst 2015"
Die Moderne als verbindendes Element

Das "Forum Junge Kunst 2015" zeigt im CeBB 30 ausgewählte Werke. Die Sommerausstellung eröffneten (von rechts) Dr. Wolfgang Jahn aus dem Haus der Bayerischen Geschichte, der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling, Jurymitglied Vladimir Libal aus Pilsen und CeBB-Geschäftsführer Hans Eibauer. Es spielte dazu die "Schwejk-Band" (links) aus Pilsen. Bild: Götz
Kultur
Schönsee
23.06.2015
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Die "Schwejk-Band" aus Pilsen spielte mit Akkordeon, Teufelsgeige und Fagott. Über 100 Kulturschaffende und -förderer aus Bayern und Böhmen - unter ihnen auch mehrere Träger des Brückenbauer-Preises - trafen sich im CeBB-Gewölbe zum Sommerempfang. Im Mittelpunkt stand die Eröffnung der neuen Ausstellung.

Die einführenden Worte sprach der Kulturdezernent der Stadt Pilsen, Vladimir Libal. Er gehörte auch der Jury an, die sich der schweren Aufgabe gestellt hatte, aus den 66 eingereichten Beiträgen jene 30 beachtenswerten Werke auszuwählen, die es schließlich schafften, dem Publikum in Schönsee präsentiert zu werden.

Vielfalt der Formen

Gefördert vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, gehört die Ausstellung zum Projekt "Kultur ohne Grenzen". Aus Libal sprach der Künstler, als er sich über die Vielfalt im "Forum Junge Kunst" freute, das sich bereits zum dritten Mal im CeBB darstellt. Bilder, Ölgemälde, Fotos, Objektkunst, Videos - ganz unterschiedliche Formen bringt es auf und zwischen den Stellwänden zusammen. Und es führt auch Menschen der beiden Nachbarländer zusammen: "Moderne Kunst verbindet", betonte Libal. Er erachtete es als wertvollen Effekt, dass sich junge Künstler aus Bayern und Böhmen auf diesem Weg begegnen können. Er wünschte sich, dass es in den nächsten Jahren weitere Fortsetzungen dieser Form von Ausstellungen gibt. Die Ausstellung ist in Schönsee noch bis zum 27. September zu sehen. Sie zieht dann weiter in den "Leeren Beutel" nach Regensburg und kommt schließlich 2016 in Pilsen an.

Rolle bei Landesausstellung

Dr. Wolfgang Jahn aus dem Haus der Bayerischen Geschichte wartete beim Empfang mit der Nachricht auf, dass dem CeBB die Arbeit als internationale Kultur-Drehscheibe sicher nicht ausgehen wird. Nachdem heuer von Schönsee aus die bayerischen Beiträge zum Kulturhauptstadtjahr in Pilsen koordiniert werden, setzen 2016 und 2017 die Veranstalter der grenzüberschreitenden Landesausstellung - den Anlass bietet der 700. Geburtstag des "Medien-Kaisers" Karl IV. - auch auf das Centrum Bavaria Bohemia.

Für die Hauptereignisse, die sich in Prag und Nürnberg abspielen werden, soll das CeBB mit Geschäftsführer Hans Eibauer an der Spitze das regionale Begleitprogramm organisieren.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.bbkult.net
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