Tschechische Regionalministerin Karla Šlechtová besucht das CeBB
„Bayern stärker entdecken“

Dr. Jirí Horácek, Direktor im Regionalministerium (von links), Klára Dostálová, Leiterin der Sektion für Regionalentwicklung, Gabi Dlubal, 3. Vorsitzende von Bavaria Bohemia e.V., Irene Träxler, 1. Vorsitzende von Bavaria Bohemia e.V., Karla Slechtová, Ministerin für Regionalentwicklung und Tourismus der Tschechischen Republik, Simona Fink, Koordinatorin des Regionalministeriums in Regen, Konsulin Lydia Holinková, Landrat Thomas Ebeling, CeBB-Leiter Hans Eibauer und 2. Bürgermeister Josef Irlbacher stellte
Kultur
Schönsee
01.03.2016
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Regionalministerin Karla Slechtová (vorne Mitte) zeigte sich beim Rundgang beeindruckt von der Arbeit des CeBB.

"Ich habe bei meinem Besuch einen äußerst positiven Eindruck vom Centrum Bavaria Bohemia gewonnen und bin voll des Lobes über die Arbeit, die hier seit zehn Jahren für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit geleistet wird. " Dieses Resümee zog die tschechische Regionalministerin Karla Slechtová nach dem Rundgang durch das CeBB.

Am Treffen mit der Regionalministerin, die auch für Tourismus zuständig ist, nahmen Landrat Thomas Ebeling, 2. Bürgermeister Josef Irlbacher, CeBB-Leiter Hans Eibauer, Simona Fink als zukünftige Koordinatorin des Regionalministeriums in Regen, Konsulin Lydie Holinková und von Seiten des Trägervereins Bavaria Bohemia e.V. Vorsitzende Irene Träxler und 3. Vorsitzende Gabi Dlubal teil.

Abstecher nach Schönsee


Ministerin Karla Slechtová nahm am Vormittag in Weiden an der Vorstellung des Grenzraumgutachtens "Zukunftsraum Bayern-Tschechien" teil und unterbrach die Rückfahrt nach Prag zu einem einstündigen Abstecher nach Schönsee auf Empfehlung von Simona Fink. die derzeit im CeBB als Repräsentantin der Region Pilsen tätig ist. Sie wird ab März im Rahmen der Umsetzung des Gutachtens als tschechische Beauftragte des Regionalministeriums in Regen arbeiten.

Der Rundgang durch das ehemalige Kommunbräuhaus begann in der historischen Gewölbehalle, in der seit vergangener Woche die Ausstellung Barockkunst in Westböhmen zu sehen ist. Das bestens erhaltene, aus Bruchsteinen gemauerte böhmische Gewölbe im früheren Bierlagerkeller, löste bei der Ministerin große Bewunderung aus. Einen Stock höher, im Raum bb-info, stellte Hans Eibauer das Mitarbeiterteam des CeBB vor und informierte beim Rundumgang entlang der Prospektauslagen über Besucherzahlen, die Öffnung des CeBB an sieben Tagen in der Woche und das Besucherinteresse aus Tschechien, vor allem mit vielen Radtouristen im Sommer.

Den Besuch rundete ein ausführliches Gespräch im bb-dialog ab. Ministerin Karla Slechtová zeigte sich höchst interessiert an der Arbeit des CeBB. Sie fragte nach den Schwerpunkten der Arbeit und wie das CeBB für den grenzüberschreitenden Kulturbesuch wirbt. Sie interessierte sich für die bisherigen Projekte und welche derzeit umgesetzt werden. "Die Tschechische Republik hat in der letzten Zeit verstärkt den Blick nach China und Südostasien gerichtet, doch für mich hat die Zusammenarbeit mit Deutschland und den bayerischen Nachbarn absolute Priorität. Ich setze mich dafür ein, dass die deutsche Sprache in Tschechien ihre Position als Schlüsselsprache zurückgewinnt und dass Tschechen das so nahe liegende Deutschland und Bayern wieder stärker entdecken."

Landrat Ebeling dankte für den Besuch im Landkreis und freute sich über die vielen positiven Signale Richtung CeBB und Zusammenarbeit im bayerischen-tschechischen Grenzraum. 2. Bürgermeister Irlbacher drückte seitens der Stadt seine Freude über den Besuch aus und berichtete über die guten wirtschaftlichen Beziehungen zur Tschechischen Republik, die er in seinem Unternehmen bald nach der Wende begonnen hat und weiter ausbaut. Trägervereinsvorsitzende Irene Träxler schilderte, wie das CeBB gerade im schulischen Bereich motivierend wirkt, partnerschaftlich aktiv zu werden.

Neues Marketing


Abschließend ermunterte Regionalministerin Karla Slechtová die Verantwortlichen im CeBB, die touristischen Informationen auszubauen und meinte in Richtung Simona Fink, in ihrer neuen Position das CeBB in das grenzüberschreitende Marketing aktiv einzubinden.
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