Weihbischof Reinhard Pappenberger spendet 43 Jugendlichen das Sakrament der Firmung
Zeugnis für den Glauben ablegen

Die Firmlinge aus dem Schönseer Land stellten sich zusammen mit den Ministranten sowie Gemeindeassistentin Antonia Meier, Pfarrer Dr. Jan-Adrian Lata, Weihbischof Reinhard Pappenberger und Stadtpfarrer Wolfgang Dietz (Mitte, von rechts) zum Erinnerungsbild auf. Bild: gl
Kultur
Schönsee
20.07.2015
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"Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz", hieß das Motto zur Vorbereitung der 43 Firmlinge aus der Pfarrgemeinde Schönsee mit dem Kuratbenefizium Stadlern und der Expositur Gaisthal sowie der Pfarrei Weiding. Das Sakrament spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger. Dieses wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes verstanden und soll die Verbindung mit der Kirche stärken, um in Wort und Tat vom christlichen Glauben Zeugnis zu geben.

Nach dem feierlichen Einzug in die Pfarrkirche Schönsee zelebrierte der Bischof zusammen mit Stadtpfarrer Wolfgang Dietz und Pfarrer Dr. Jan-Adrian Lata (Weiding) den Festgottesdienst, der vom "Musikkreis Gaisthal & Freunde" umrahmt wurde. Stadtpfarrer Wolfgang Dietz verwies auf die Resultate bei der Vorbereitung zum Motto Schatzsuche, welche die Firmlinge auf bunten Schmetterlingen an einer Schautafel dokumentierten. Gemeindeassistentin Antonia Meier hatte die Vorbereitung auf diesen Tag geleitet. Sie ging bei der Lesung auf den "Heiligen Geist" ein.

In seiner Predigt zeigte sich der in Grafenwöhr geborene Weihbischof Reinhard Pappenberger gut über die örtlichen Verhältnisse informiert. Er bezog sich auf die Grenzsituation und besonders auf die Legende der Muttergottes in der Stadlerner Wallfahrtskirche. Sie suchte Schutz in der Schönseer Kirche und kehrte nach Stadlern zurück, wo sie trotz Not und Unsicherheit gut aufgenommen wurde. "Dies ist auch in einer Zeit, wo das Menschsein kaputtgemacht wird, ein gutes Beispiel. Hilfe in Not stört niemand", sagte der Bischof.

Die Firmlinge, mit Gott durch die Taufe verbunden, könnten durch das Sakrament in Gottes Geist gestärkt werden und feststellen, wo sie gebraucht würden. Sie könnten in der Kirche und auch in vielen Hilfsdiensten ihre Begabung einsetzten, denn die übliche Herzlosigkeit sei kein Vorbild. Die Firmung sei zugleich für sie eine Verpflichtung, sich zu bewähren, wenn es darauf ankomme. Sie würden zu erwachsenen Katholiken. Bevor sie das Sakrament durch das Kreuzzeichen mit dem geweihten Öl "Chrisam" und nach einem kurzen persönlichen Gespräch, bei dem der Pate oder Patin die Hand auf Schulter legte, gespendet bekamen, sprachen sie gemeinsam das Glaubensbekenntnis. Die Fürbitten trugen Jugendliche und Paten vor.

Vor dem Segen bedankte sich Stadtpfarrer Dietz auch bei den Firmhelfern. Dies waren Claudia Kulzer, Ursula Göllner, Anita Ehrenthaler, Lisbeth Balk, Birgit Zimmermann, Alois Hanauer, Betti Wirnshofer, Marianne Hanamann, Janik Hammerer, Veronika Kleber, Miriam und Judith Höcherl, Julia Veitenhansl, Sophia Zimmermann, Laura Simon, Gisela Fischer, Michaela Dietz, Wenke Pilarcek und Martina Schröpfer.
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