Alarmruf aus der Firma

"Wasser marsch" hieß es bei der Übung zur Brandschutzwoche auf dem Gelände der Firma Irlbacher mit dem Hubschrauberlandeplatz im Hintergrund. Eine gute Gelegenheit, um die Drehleiter zu testen. Bild: gl
Lokales
Schönsee
05.10.2015
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100 Helfer am richtigen Fleck: Wie so etwa funktioniert, demonstrierte die Feuerwehr bei einem fiktiven Großbrand. Dabei wurde auch deutlich, welche Rolle der Atemschutz spielt.

"Brand in der Schreinerei und im Kompressor-Raum der Firma Irlbacher und vier vermisste Personen." Dieser Alarmruf von der integrierten Leitstelle (ILS) an die Feuerwehren Schönsee, Stadlern, Dietersdorf, Weiding, Gaisthal und Schwand/Laub im Bereich von Kreisbrandmeister (KBM) Christian Weinfurtner galt gottlob nur für eine Übung. Sie war Teil der Brandschutzwoche. Über 100 Einsatzkräften waren mit von der Partie. Kreisbrandinspektor Fleck, Kreisbrandmeister Weinfurtner sowie Bürgermeisterin Birgit Höcherl und die Firmenchefs Josef, Stephan und Günter Irlbacher konnten sich ein gutes Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr machen. Auch der Brandschutzbeauftragte der Firma, Thomas Grundler, war mit dem Ablauf zufrieden.

Löschen und suchen

Die Hauptaufgabe der Feuerwehren bestand zunächst darin, unter schwerem Atemschutz die vier vermissten Personen zu finden sowie das fiktive Feuer einzudämmen. Hierzu wurde aus der firmeneigenen Zisterne Wasser durch die Feuerwehren Schönsee und Weiding entnommen. Das Löschfahrzeug HLF 2016 und die Drehleiter wurden in Position gebracht, und bald spritzte das Wasser aus dem Schlauch. Die weiteren Feuerwehren, die Atemschutzgeräteträger stellen konnten, wurden im Gebäude eingesetzt.

Parallel dazu mussten die Feuerwehren Schwand/Laub und Gaisthal in der Zwischenzeit von der Ascha, in Höhe der Kläranlage am Rosenhofweg eine Wasserförderung zum fiktiven Brandherd im Betrieb Irlbacher erstellen. Die Feuerwehren Stadlern und Dietersdorf wurden entsprechend mit ihren Pumpen in die Wasserförderstrecke eingebunden, so dass der erforderliche Druck von 8 bar erzielt werden konnte. Nach etwa 20 Minuten stand die komplette Wasserförderung und es kam die Erfolgsmeldung: Die vier vermissten Personen wurden gefunden, sie sind in Sicherheit.

Die Einsatzleitung hatte der erste Kommandant Hubert Flöttl von der Stützpunktwehr Schönsee inne, der von seinem Stellvertreter Bernhard Wild und Xaver Bayer sowie vom Kommandanten der Feuerwehr Schwand/Laub, Gerhard Ebnet, unterstützt wurde.

Leistungsbeweis

Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Thomas Grundler vor den über 100 beteiligten Einsatzkräften im Namen der Firma Irlbacher für die Teilnahme an der Übung sowie den erbrachten, hervorragenden Leistungsbeweis. Den Lob- und Dankesworten schlossen sich auch KBM Christian Weinfurtner und KBI Richard Fleck an. Sie würdigten dabei auch die gesponserte Brotzeit und zogen Bilanz: "Ende gut - alles gut".
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