Am 15. Mai 1998 von den Kommunen des Schönseer Lands mit Pobezovice unterzeichnet
Patenschaft erlebt heuer Renaissance

Die Delegation aus dem Schönseer Land mit Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Schönsee (rechts), Manfred Dirscherl, Weiding (Siebenter von rechts) und Gerald Reiter, Stadlern (Zweiter von links) zusammen mit Hynek Riha (Fünfter von rechts) vor dem Portal des Renaissance-Rathauses in Pilsen. Bild: hfz
Lokales
Schönsee
27.05.2015
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Der Euphorie zum unerwarteten Falls des Eisernen Vorhanges und der Gründung des Arbeitskreises "Hände reichen - Grenzen streichen" mit Kontakten zwischen den Vertretern der Kommunen diesseits und jenseits der Grenze sind normale Beziehungen gefolgt. In Erinnerung sind noch die regelmäßigen Stammtische, die letztlich zur Patenschaft zwischen der Stadt Pobezovice (Ronsperg) sowie den Kommunen des Schönseer Landes geführt haben.

Diese wurde am 15. Mai 1998 von den Bürgermeistern Hans Eibauer (Schönsee), Günther Holler (Stadlern) und Hans Wirnshofer (Weiding) sowie Vaclav Jilek (Pobezovice) unterzeichnet. Neben einer seit 1992 bestehenden Partnerschaft der Grundschule Schönsee mit der Zajkladni skola in Pobezoviece existieren Verbindungen zwischen den Feuerwehren und verschiedenen Vereinen.

Heuer erleben die gegenseitigen Kontakte eine Renaissance. Jeden ersten Donnerstag finden regelmäßige Partnerbesprechungen statt und am 16. April machte der Stadtrat der Patenstadt unter Bürgermeister Hynek Riha einen Besuch im Schönseer Land. Die Stadt- und Gemeinderäte begaben sich auf eine Informations-Rundfahrt, trugen sich in das Goldene Buch der Gemeinde Weiding ein und knüpften Kontakte bei einem gemütlichen Beisammensein. Die Schulen führten am 9. Mai gemeinsam das Märchen "Schneewittchen und die sieben Zwerge" im Bergwald am Eulenberg auf und errichteten am Grenzübergang in Friedrichshäng einen Wunschbaum. Dazu kam ein gemeinsamer Brückentag mit Spielen in der Schönseer Schule. Die Kontakte mit dem Nachbarland wurden am 16. Mai mit einer Pilsenfahrt der Bürgermeister des Schönseer Landes mit den Stadt- und Gemeinderäten, die Bürgermeister Hynek Riha mit Gattin begleitete, fortgesetzt.

Dies war mit einer Stadtführung verbunden, die mit Vaclav Vrbnik, derzeit in der Tourist-Information des Schönseer Landes tätig ist, einen ortskundigen Informanten zur Verfügung hatte. Ausgehend in der historischen Altstadt mit dem Renaissance-Rathaus wurde der Republik-Marktplatz, die Große Synagoge, das Josef-Kajetan-Tyl-Theater und das Opernhaus sowie das Westböhmische Museum und die Westböhmische Galerie in Augenschein genommen. Nach dem Mittagessen im Traditionsrestaurant "Svejk" stand auch die Besichtigung der "Brauerei Pilsner Urquell" auf dem Programm.
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