Auf "Irrlichter" folgen "Pascher"

Gekonnt arbeiteten die Maskenbildnerinnen bei "Irrlichter" mit Pinsel und Farbe an den Darstellern.
Lokales
Schönsee
21.07.2015
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Die "Irrlichter" sind am Eulenberg am Freitagabend erloschen. Aber auch auf der Freilichtbühne gilt der bekannte Satz "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel": Die "Pascher" stehen schon in den Startlöchern.

Sehr zufrieden waren die Organisatoren und Darsteller nach den drei "Irrlichter"-Aufführungen auf der Freilichtbühne am Eulenberg. Über 2000 Besuchern boten sie an drei Abenden mit dem neu-inszenierten Stück etwas Besonderes. Besonders deshalb, weil es einfach die Fantasie der Zuschauer ansprach und durch Maske, Lichteffekte und Kostüme Szenen entscheidend auf die Bühne brachte.

Lob für den Nachwuchs

Besonders hob Spielleiterin Birgit Höcherl den Einsatz und die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen hervor. 58 Personen standen bei "Irrlichter" auf der Bühne. Für sie sei das Mitwirken von 46 Darstellern im Alter von unter 30 Jahren insofern für die Gemeinschaft wertvoll, weil sich dieser Personenkreis ineinander bestens ergänzte. "Wenn man jungen Menschen Vertrauen schenkt und Verantwortung überträgt, sind sie auch bereit, diese anzunehmen", äußerte die Pascher-Vorsitzende erfreut. Und bereits bei den Proben war immer volle Konzentration gefordert. Eine enorme Leistung wurde zu diesen Aufführungen auch von vielen Helfern bereits während der letzten Wochen für das Freilichtspiel und an den Spieltagen auch hinter den Kulissen gebracht.

Choreographie einstudieren, Kostüme schneidern und die passenden Masken vorzubereiten, waren bestimmt nicht einfach. Stunden vor Spielbeginn herrschte in der Scheune des Bergweberhauses immer emsiger Betrieb bei den Maskenbildnerinnen. Die Kinder, Elfen, Wichtel, Schrate, die Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde forderten die Damen für die passende Farbzusammensetzung, damit die Gesichtern den richtigen Ausdruck ausstrahlten.

Auch der Holzofen in der Küche wurde bereits am Nachmittag angeheizt, um die in Fett gebackenen Schmankerln, die Quarkschleifen, rechtzeitig beim Ansturm der ersten Besucher fertig zu haben. Genauso wurde in den Bretterbuden alles vorbereitet, um pünktlich Pascherwürste, Schrazlnester, Schnittlauch- oder Schmalzbrote anbieten zu können. Zum Rahmenprogramm gehörten Musik, Besenbinden sowie Stricken und Stopfen. Besonders gefordert war bei den lauen Abenden die für die Getränke zuständige Wirte-Mannschaft im Getränkepavillon.

Proben für die "Pascher"

Und diese Truppe war es auch, die nach den Aufführungen am längsten aushalten musste. Denn für die Besucher gibt es am Eulenberg auch nach der Aufführung gemütliche Stunden. Für die "Irrlichter" senkte sich am Freitagabend für dieses Jahr der Vorhang. Keine zwölf Stunden später deutete auf der Freilichtbühne am Eulenberg von diesem neuen Stück des Paschervereins nichts mehr hin. Die mit enormen Einsatz der Helfer aufgebauten Bühne war an einem Vormittag wieder weg.

Denn für die Proben am kommenden Freitag und bei den Aufführungen am 7. und 8. August schaut bei "Pascher - die Nacht der langen Schatten" das Bühnenbild anders aus.
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