Ein vielstimmiges Klangerlebnis

Fördervereinsvorsitzender Hubert Reimer (vorne, von links) bedankte sich bei den Domkapellmeistern Christian Heiß und Maximilian Pöllner.
Lokales
Schönsee
13.10.2015
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Das 24. Chor- und Orgelkonzert des Fördervereins für Kirchenmusik ist durch den Domchor Eichstätt zu einem besonderen Ereignis geworden. Der Auftritt des leistungsstarken und vielstimmigen Ensembles erntete begeisterten Beifall.

Die Neuauflage bestätigte den guten Ruf, den die Reihe der Chor-und Orgelkonzerte mittlerweile weit über die Grenzstadt hinaus besitzt. Zahlreiche Freunde der kirchlichen Chormusik hatten sich in der Pfarrkirche versammelt, um die Darbietungen des Domchors Eichstätt unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß zu genießen. Sein Stellvertreter Maximilian Pöllner ließ dazu verschiedene Interpretationen an der Kirchenorgel einfließen.

Zu den besten Domchören

Hubert Reimer, Vorsitzender des Fördervereins und Organisator der Chorkonzerte, hatte die Gäste aus Eichstätt bei seiner Begrüßung als einen der besten Domchöre Deutschlands angekündigt. Mit Domkapellmeister Christian Heiß obliege einem ehemaligen Regensburger Domspatzen die musikalische Leitung. Sein Assistent - und seit 2013 stellvertretender Domkapellmeister - Maximilian Pöllner könne ebenfalls besondere Aktivitäten und Erfolge in der Kirchenmusik vorweisen.

Unter den Besuchern hieß Reimer auch Bürgermeisterin Birgit Höcherl, den Oberviechtacher Kaplan Martin Popp, das Ehrenmitglied Johann Schraml sowie Pfarrgemeinderatssprecherin Sophia Grau und Kirchenpfleger Peter Scharnagl willkommen.

Von Bruckner bis Mozart

Der Domchor begann seine Vortragsreihe mit "Jauchzet dem Herrn alle Welt" von Felix Mendelsohn Bartholdy (1809 bis 1847). Es folgten "De dedicatione Templi" von Ammon Blasius Tyrolensis (1560 bis 1590), "Quam delicta tabernacula" von Bonifazio Grazuiano (1605 bis 1664), "Die Himmel erzählen" von Heinrich Schütz (1585 bis 1672) und "Lobet den Herrn, alle Heiden" von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750). Dem "Adagio-Allegro-Adagio" in f-moll von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791), von Maximilian Pöllner auf der Orgel vorgetragen, folgten vom Chor "Wie lieblich sind deine Wohnungen" von Gustav Merkel (1827 bis 1885), "Locus iste" und "Os justi" sowie "Ave Maria" von Anton Bruckner (1824 bis 1896) und "Hele täht" von Urman Sisak (1960) mit Solis von Andrea Schieren, Christine Bleitzhofer und Cordula Klenk. Maximilian Pöllner intonierte danach "Scherzo in d-moll" von Max Reger (1873 bis 1916) auf der Orgel und begleitete den Chor auf dem Klavier bei der "Hymne, op. 69,2" von Joseph Gabriel Rheinberger (1839 bis 1901). Desweiteren erklangen "Ubi caritas" von Ola Gjeilo (1978), "Der 269. Psalm" von Peter Planyvasky (1947) und das "Abendlied" von Joseph Gabriel Rheinberger als Schlussgesang. Nach langanhaltendem Beifall folgte ein weiteres "Abendlied" als Zugabe.

Zum Abschied bedankte sich Fördervereinsvorsitzender Hubert Reimer bei den beiden Domkapellmeistern Christian Heiß und Maximilian Pöllner mit einem Blumenarrangement für das Klangerlebnis.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kirchenkonzerte-schoensee.de
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