Erlös aus den Aufführungen an Kinderpalliativteam Ostbayern übergeben - Unterstützung über ...
Gespielter Adventskalender hilft Kindern

Bürgermeisterin Birgit Höcherl (links) übergab zusammen mit mitwirkenden Kindern und Familien am "Gespielten Adventskalender" eine Spende an Dr. Jens Keppler und Karin Borchers (hinten Mitte) vom "Kinderpalliativteam Ostbayern" des Klinikums Sankt Marien in Amberg. Bild: gl
Lokales
Schönsee
20.02.2015
33
0
Im Jahre 2009 erstmals aufgeführt, bringt der "Gespielte Adventskalender", der in der Vorweihnachtszeit von Familien und Schülern vor dem Rathaus dargeboten wird, gleich mehrfach Freude. Zunächst sind es die immer zahlreichen Zuschauer, die am Erfolg der Darsteller teilhaben und anschließend von den Mitgliedern vom "Pascherverein Schönseer Land" bewirtet werden. Und letztlich eine entsprechende Institution, die den Erlös für ihre Zwecke verwenden kann. Diesmal war es das "Kinderpalliativteam Ostbayern" mit Sitz im Klinikum Sankt Marien in Amberg.

Zur Spendenübergabe hieß Bürgermeisterin Birgit Höcherl als Initiatorin der Darbietungen mit Kinderarzt Dr. Jens Keppler und Kinderkrankenschwester Karin Borchers die Vertreter des Spendenempfängers, etliche Familien sowie Gemeindeassistentin Antonia Meier im Trauungsraum des Rathauses willkommen.

Dr. Jens Keppler stelle das Kinderpalliativteam aus vielen Berufen vor. Dessen Ziel besteht darin, kranken Kindern das Leben über die Klinik hinaus zu erleichtern und sie in ihrem Schicksal zu unterstützen. Dazu gehören auch solche mit heilbaren Krankheiten, die in ihrem familiären Umfeld bleiben können. Dazu sind aber Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen bis hin zu Seelsorgern erforderlich. Diese freuen sich über jegliche Unterstützung, damit sie mit Rat und Tat helfen können.

Die mitwirkenden Kinder informierten die Spendenempfänger über die verschiedenen Themen der sechs Darbietungen beim "Gespielten Adventskalender 2014". Dies waren neben einer Tiergeschichte adventliche Lieder vom Kinderchor, eine Klanggeschichte, die Geschichten "Der kleine Hirte und der große Räuber", von den "Kleinen Leuten von Swabedo" und vom "Streit der Adventskerzen". Den anwesenden Müttern war anzumerken, dass sie stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge sind. Dafür gab es auch von Bürgermeisterin Birgit Höcherl anerkennende Worte, ebenfalls für die Helfer rund um das Geschehen.

Der auch durch Spenden der Geschäftswelt ermöglichte Erlös von 350 Euro aus der Bewirtung wurde von der Stadt auf 500 Euro aus dem Etat nicht versandter Weihnachtskarten aufgestockt. Die Fortsetzung des "Gespielten Adventskalenders"dürfte auch für heuer gesichert sein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.