Feuerwehrsenioren von der Dimension und dem Fuhrpark des Unternehmens beeindruckt - 145 ...
Bei Lober dreht sich alles um den Abfall

Die Schönseer Feuerwehrsenioren vor einem Spezialfahrzeug der Firma Lober mit Organisator Siegfried Hammerer sowie Johannes Lober (vorne, von links), der die Firma und ihre Aktivitäten vorstellte. Bild: gl
Lokales
Schönsee
10.10.2014
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Hinter die Kulissen der Müllentsorgung blickten die Senioren der Feuerwehr Schönsee bei der Firma Lober in Neunburg. Geschäftsführer Johannes Lober hieß 42 Interessenten willkommen und informierte umfassend über die Entstehung und den Aufgabenbereich des Unternehmens.

Bei der 1950 gegründeten Firma dreht sich alles um Abfälle, die mit insgesamt 75 Fahrzeugen, darunter 10 Müllsammelfahrzeuge, 22 Container-Absetzfahrzeuge, 10 Sattelzüge mit Auflieger und 2 Saug- und Kanalspüler, transportiert werden. Die Abfälle werden von den derzeit 145 Mitarbeitern sortiert und vermarktet.

Zunächst wurde die Erfassung und Sortierung von Wertstoffen aus Haushalten erläutert, welche im Zweisack-System (grauer und blauer Sack) eingegeben werden dürfen. Diese Wertstoffe werden in der firmeneigenen Sortieranlage in Schwandorf getrennt, in Ballen gepresst und an die Verwerter geliefert. Der Inhalt der Papiertonnen wird in der Sortieranlage in Papier und Kartonagen getrennt. Das Papier geht an die Papierfabriken, während die gepressten Kartonagen an entsprechende Firmen geliefert werden; der Verkaufserlös senkt die Müllgebühren. Altglas wird in den Glascontainern nach Farben getrennt gesammelt und auf dem Betriebshof der Firma umgeladen und - je nach Eignung - an Glasfabriken weitergeliefert. Der Restmüll in den schwarzen Tonnen wird im Müllkraftwerk in Schwandorf angeliefert, dort verbrannt. Die Wärme wird in der Industrie oder als Fernwärme für private und öffentliche Heizungen eingesetzt. Problemabfälle wie Lacke, Farben, Lösungsmittel und sonstige Chemikalien, werden zweimal im Jahr von einem Problemmüllmobil in den Gemeinden abgeholt, ins Zwischenlager der Firma Lober gebracht und später in einem Entsorgungsbetrieb in Ebenhausen vernichtet. Sperrmüll wird im Landkreis in 28 Reyclinghöfen gesammelt und in Altholz, Schrott, Flachglas und weitere Sorten getrennt und verwertet.

Bei einem Betriebsrundgang wurden das Sondermüll-Zwischenlager, das Altholzlager, der Recyclinghof der Stadt, die Eisenschrott-Annahme und die Lagerbereiche für Gewerbeabfälle besichtigt. Dazu kam auch ein Blick in die Lkw-Werkstatt, wo 7 Gesellen, 4 Auszubildende und 2 Meister den Fuhrpark am Laufen halten.

Die nächste Aktion der Feuerwehrsenioren aus Schönsee und dem Umland folgt bereits am Donnerstag, 16. Oktober. Es handelt sich um die Beteiligung an einer "Nachtwächterwanderung" in Kallmünz. Anmeldung diesmal beim Ehrenkommandanten Josef Haberl, Telefon 09674/8666; Abfahrt um 17.45 Uhr beim Feuerwehrhaus.
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