Firmlinge gestalten eindrucksvoll das Krippenspiel der Gaisthaler Laurentiuskirche
Stille Nacht und kostbare Krippen

Pfarrer Michael Reisinger (Zweiter von rechts) dankte nach der Christmette in Gaisthal allen, die einen Beitrag zum feierlichen Gottesdienst geleistet hatten. Neben Mesner, Ministranten, Musikern und Sängern waren das auch die Firmlinge, die als Darsteller beim Krippenspiel mitwirkten. Bild: muk
Lokales
Schönsee
27.12.2014
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Zu Weihnachten sind Krippenspiele weit verbreitet, sie senden Botschaften zu Frieden und Versöhnung aus. In der Gaisthaler Laurentiuskirche zeigten die Firmlinge, koordiniert vom Musikkreis Gaisthal & Freunde, das Stück "Kein Platz in kostbaren Krippen?".

Das Thema Herbergssuche griff der Christmette Pfarrer Michael Reitinger auf. Das Thema sei aktuell wie nie zuvor. Auch heute seien Menschen auf der Flucht unterwegs und suchten Herberge. Weihnachten verkörpere dabei die Liebe der Menschen untereinander - und damit auch die Nächstenliebe. Es gehe schließlich darum, dass die Flüchtlinge in unserem Land Herberge suchten und diese hoffentlich auch finden mögen.

Die Fragen "Sage, wo ist Bethlehem?" und "Kein Platz in kostbaren Krippen?" verdeutlichten die jungen Darsteller eindringlich in ihrer Botschaft. Die Zuhörer erfuhren, dass Toleranz angesagt ist gegenüber Menschen, die unsere Sprache noch nicht verstehen können, und dass Missverständnisse oft ein glückliches Ende haben. Mit der Aufforderung "Geht zu den Ställen heute Nacht" besangen die Krippenspieler die letztendliche Quintessenz von Weihnachten. Musik war auch die Sprache des Gottesdienstes am Heiligen Abend. Sologesang mit Klavierbegleitung und das kleine Bläserensemble des Musikkreises sorgten - zusammen mit der Orgel - für eine tiefgreifende weihnachtliche Stimmung in der Expositurkirche. Zu den Hymnen der Gloriagesänge und den anrührenden Tönen von "Stille Nacht" war es endlich Weihnachten geworden.
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