Geschichte zum Erleben

Lokales
Schönsee
04.07.2015
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Zwischen Sträuchern und Wurzelwerk, da hausen die Irrlichter. Des Nachts haben sie schon so manchen Wanderer genarrt und in die Irre geführt - so wird in alten Geschichten und Sagen berichtet. Aber so recht gesehen wurden diese Irrlichter von nur ganz wenigen.

Beim neuen Freilichtspiel des Paschervereins werden diese sagenumwobenen "Irrlichter" rund um das Bergweberanwesen am Eulenberg bei Friedrichshäng lebendig.

Seppi ist einer, der die Irrlichter sehen und mit ihnen sprechen kann. Und davon soll die Geschichte erzählen, die hier an der Grenze um das Jahr 1954 spielt. Seppi ist ein Grenzgänger der anderen Art. Er ist ein Grenzgänger zwischen den Welten. Er spricht mit den Bäumen und die Wesen aus der Zwischenwelt gehören zu seinen Freunden.

Doch dieses Anderssein wird ihm zum Verhängnis. Er soll in einer Anstalt untergebracht werden, weil er, wie die Leute sagen, "nicht normal" ist. "Irrlichter" von Martin Winklbauer (ähnlich auf der Waldbühne in Halsbach unter dem Titel "Acheza" aufgeführt) fasziniert die Zuschauer mit farbenprächtigen, fantasievollen Kostümen, zauberhafter Inszenierung und großartigen Darstellern. Musikalisch untermalt wird das Spiel mit Harfenmusik und den Waldtrommeln der Waldgeister. Die tiefgründige Handlung setzt sich mit dem Thema Behinderung, dem Umgang mit der Natur und der Gefahr an der einstigen Grenze auseinander. In der Pause (ca. 20 Minuten) freut sich die "Bewirtungs-Mannschaft" des Paschervereins unterhalb des Bergweber-Anwesens auf den Besuch der Gäste; ebenso bereits vor dem Spielbeginn. Auch nach dem Spiel können die Besucher noch eine schöne Zeit mit den Mitwirkenden auf dem Eulenberg verbringen.
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