Gezielt zum neuen Domizil

Den Vorstandsmitgliedern des Schützenvereins 1893 mit Schützenmeisterin Claudia Süß (Zweite von rechts) gratulierten stellvertretender Bürgermeister Josef Höcherl (Dritter von rechts), Gauschützenmeister Manfred Muck (Fünfter von links) und Ehrenmitglied Josef Bierl (Mitte). Bild: mmj
Lokales
Schönsee
20.03.2015
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Ihre Waffen haben die Schützen von "1893 Schönsee" derzeit weggesperrt. Sie verfolgen aktuell ein anderes Ziel als Teiler und Ringe auf den Schießscheiben.

Mit dem Schießen um den Dreikönigspokal begann das Vereinsjahr 2014 für den Schützenverein 1893 und klang mit dem traditionellen Christbaumschießen aus. Nicht nur darüber berichtete der amtierende Schießleiter Dieter Georke den Mitgliedern bei der Generalversammlung im Gasthof Haberl. Ein fester Stamm von Schützen nehme an den üblichen Schießabenden teil. Die vereinsinternen Wettbewerbe, so beim Kirwa- oder Pfingstpokalschießen, fänden bei den Mitgliedern ein positives Echo.

Der Wettbewerb um den Gregor-Treiber-Gedächtnispokal sei seit Jahren fester Bestandteil im Jahresprogramm der Schützen. Bei Terminen auf Gauebene waren 1893er-Schützen dabei. So beim Rundenwettkampf der Senioren, der Gaumeisterschaft, dem Gauschießen und dem Wettkampf der Schützenvereine aus dem Schönseer Land um den Pokal der Raiffeisenbank. Damenleiterin Edeltraud Wild berichtete über die Aktivität der Schützinnen. Sie waren verschiedenen Einladungen zu Wettbewerben auf Gauebene gefolgt.

Mit Priorität

"Das Hauptaugenmerk unseres Vereins lag in den letzten Monaten auf der Errichtung unseres neuen Domizils beim Moorbad, und das wird uns auch in nächster Zeit beschäftigen", stellte Schützenmeisterin Claudia Süß klar und verwies auf die Herausforderung, die der Bau des Schützenheims für die Mitglieder in nächster Zeit mit sich bringt. Das Projekt stehe an erster Stelle der Vereinsarbeit. Im Rückblick auf das vergangene Jahr erwähnte sie die Überarbeitung der Satzung. Die aktualisierte Form habe jedes Mitglied bereits erhalten. Die Mitarbeit beim Seefest war für die Schützen selbstverständlich, genauso wie die Teilnahme an verschiedenen örtlichen Festlichkeiten. Beim Delegiertentag des Oberpfälzer Schützenbundes war der Schützenverein 1893 vertreten. Claudia Süß dankte den Mitgliedern für ihre Aktivität, besonders allen, die beim Bau des Schützenheims mitarbeiten. Sie freue sich besonders, dass nicht nur Mitglieder den Verein in jeder möglichen Form unterstützen.

Stellvertretender Bürgermeister Josef Höcherl stellte fest, dass der Schützenverein sehr aktiv sei und lobte das Engagement der Mitglieder. Er sei überzeugt, dass das künftige Gebäude für die Schützen zur Zufriedenheit aller fertiggestellt wird. Gauschützenmeister Manfred Muck würdigte die Arbeit des Vereins bei der Erstellung der künftigen Unterkunft und dankte für die Teilnahme an den Wettbewerben des Schützengaus.

Bei den Neuwahlen wurde Claudia Süß im Amt der Schützenmeisterin bestätigt. Die Schützenmeisterin und der Gauschützenmeister überreichten Dieter Goerke eine Auszeichnung für 40 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein sowie Ludwig Höcherl eine Ehrennadel für seine Unterstützung. Als Vereinsmeister konnten sich Marlene Kohlmaier und Dieter Goerke in die Siegerliste eintragen.

Jetzt Innenausbau

Umfassende Informationen über den Schützenheimbau gab es für die Mitglieder von Wolfgang Wild. Im Außenbereich seien die Arbeiten "so gut wie abgeschlossen". Derzeit fordere der Innenausbau alle erforderlichen Kräfte. Und dafür baten Wild und Süß um jede mögliche Unterstützung. Mit dem Abschluss der Baumaßnahme werde im dritten Quartal dieses Jahres gerechnet.
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