Heitere Kompositionen

Zufriedenheit ist beim Chorleiter Rudolf Mandl vom Kirchenchor Sankt Stephanus (Wackersdorf) und DiplomMusiker Martin Ebenhöch (von links) nicht zu übersehen, als ihnen vom Fördervereinsvorsitzenden und Chorleiter Hubert Reimer (rechts) für ihre Leistung mit Blumen gedankt wurde. Bild: gl
Lokales
Schönsee
19.02.2015
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Martin Ebenhöch bewies beim Kirchenkonzert wieder ein bewundernswertes Improvisationsvermögen. Beim Stück "Toccata jazzia" zauberte er fetzige Klänge aus der Orgel und "rockte die Empore". Doch auch die beiden Chöre überraschten.

Die Orgel, als "Königin der Instrumente", ist mit ihrer Vielfalt von Stimmlagen nicht nur für festliche Interpretationen bei Gottesdiensten geeignet. Sie ist zwar meist in Kirchen und Festsälen zu finden, kann aber durchaus mit ihrer Klangfülle auch bei modernen Melodien überzeugen.

Organist im Mittelpunkt

Das wurde beim 23. Chor- und Orgelkonzert vom "Förderverein für Kirchenmusik" in der Pfarrkirche insbesondere durch Diplommusiker Martin Ebenhöch bewiesen. Daneben trugen der heimische Kirchenchor Sankt Wenzeslaus und der Kirchenchor Sankt Stephanus aus Wackersdorf zu einem besonderen Erlebnis für die Freunde von Kirchenmusik bei.

Schon beim Willkommensgruß durch Fördervereinsvorsitzenden Hubert Reimer machte dieser auf die besonderen Fähigkeiten von Martin Ebenhöch aufmerksam, der diesmal im Mittelpunkt stand. Stadtpfarrer Wolfgang Dietz, Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Ehrenmitglied Johann Schraml und Pfarrgemeinderatssprecherin Sophia Grau wurden besonders begrüßt. Dem musikalischen Auftakt mit dem Marsch "Blaze away" von Abe Holtzmann, bearbeitet von G. Dessauer, ließ Martin Ebenhöch seine persönlichen Anmerkungen über die heitere Kompositionen für die Orgel folgen, wobei er auch auf seine folgenden Variationen einging.

Es folgten vier Liedbeiträge durch den starken Kirchenchor Sankt Stephanus aus Wackersdorf unter der Leitung von Rudolf Mandl und Bastian Wagner an der Orgel. Danach war wieder Martin Ebenhöch mit seinen Interpretationen "Bolero de Concert", vier kleinen Tänzen aus der Renaissance und einem Walzer aus den "Toggenburger Hausorgeltänzen" und "Toccata alla Rhumba" an der Reihe. Es folgten vier Lieder des heimischen Kirchenchores unter Hubert Reimer von zeitgenössischen und alten Meistern. Mit "Maple Leaf Rag", "Stay tunes Barrelhousin" und "Toccata jazzia" setzte der Orgelinterpret seinen Beweis fort, dass einer Orgel auch rockige Melodien zu entlocken sind. Mit den gemeinsamen Liedbeiträgen beider Chöre, mit dem "Jauchzet dem Herrn alle Welt" und dem "Ave Maria" von Josef Gruber folgte ein klassischer und gesanglicher Höhepunkt. Bei "Wer glaubt ist nie allein" stimmten alle Konzertbesucher mit ein und trugen selbst zu einem beeindruckenden Finale bei.

Neue Termine

Vorsitzender Hubert Reimer versäumte es nicht, für den Besuch zu danken, machte aber zugleich auf das 24. Chorkonzert am Sonntag, 11. Oktober, mit dem Domchor Eichstätt unter Domkapellmeister Christian Heiß aufmerksam. Am 20. Dezember folgt das Weihnachtskonzert mit dem "Original Don-Kosaken-Chor Sergej Jaroff". Die Termine können unter www.kirchenkonzerte-schönsee.de im Internet eingesehen werden.
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