Immer mehr Fachkräfte fehlen

Der Schulchor unter Leitung von Christine Forster umrahmte die "Miniphänomenta" mit sinnigem Liedgut, darunter die Schulhymne. Bilder: gl (3)
Lokales
Schönsee
26.11.2014
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Mit 52 Experimentierstationen ist die "Miniphänomenta" derzeit in der Grundschule Schönsee aufgebaut. Sie ist ein Bildungsangebot besonderer Art, das Schülern, Lehrern und Eltern Anregungen für den Umgang mit Technik und Naturwissenschaft vermittelt.

Wie Schulleiterin Maria Pfistermeister bei der Eröffnung informierte, wurde die "Miniphänomenta" bereits 2007 von ihrer Vorgängerin Maria Reimer beantragt. Projektträger ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), Hauptsponsoren sind die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm). Die Schulleiterin freute sich aber die Anwesenheit von Schulrat Rudolf Hoffmann und der Kolleginnen Martina Aschenbrenner und Marion Fuchs sowie von Bürgermeisterin Birgit Höcherl (Schönsee) und ihren Amtskollegen Gerald Reiter (Stadlern) und Manfred Dirscherl (Weiding) sowie von Vertretern der heimischen Firmen.

Nachwuchs fehlt

Nach einem Begrüßungslied des Schulchores stellte Carolin Gutmann vom Projektträger "bbw" die "Miniphänomenta" vor, die unter der Prämisse "Staunen, forschen und begreifen" die Schule bei der Vermittlung der Kenntnisse unterstützen will. Sie begrüßte die Entsendung der Lehrkräfte Anna Völkel und Christine Forster zur Vorinformation und Einführung nach Nürnberg. Neben den von der Universität Flensburg entwickelten Mini-Forschungsstationen gebe es von der "bbw" weitere Aktionen für Kindergärten und weiterführende Schulen.

Nach einem weiteren Lied, in dem die Kinder die verschiedenen Forschungsobjekte vorstellten, ging Geschäftsführer Hermann Brandl vom Sponsoren "bayme vbm" auf die Bedeutung der "Miniphänomenta" für die Wirtschaft ein. Die "bayme vbm" vertrete in Bayern etwa 2 500 Mitgliedsbetriebe und in der Oberpfalz deren 229 mit 64 878 Beschäftigten. Diese Betriebe benötigen interessierte und gut ausgebildete junge Menschen. Davon gibt es noch zu wenig und in vielen Betrieben fehlen Fachkräfte in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen.

Nach aktuellen Studien werden in Bayern im Jahre 2020 rund 230 000 und 2035 bereits 620 000 Fachkräfte fehlen. Deshalb seien Aktionen wie die "Miniphänomenta" enorm wichtig. Dazu zählen deren Experimente mit dem Resultat "es funktioniert. Bürgermeisterin Birgit Höcherl dankte der Schule und den Organisatoren für das Engagement; die Aula der Volksschule sei ein besonders geeigneter Raum für die "Miniphänomenta".

Noch eine Woche

Die Schüler beschlossen den offiziellen Teil mit der Schulhymne, während den Gästen nicht nur die Gelegenheit zur eigenen Erfahrung mit der Schwerkraft und den Elementen geboten wurde. Daneben wartete der Elternbeirat noch mit einer Bewirtung auf. Die Experimentierstationen der "Miniphänomenta" bleiben noch eine Woche aufgebaut.
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