Jagd ist mehr als Hobby und Freizeitsport

Lokales
Schönsee
31.03.2015
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Dem Einsatz und dem Fleiß der Jägerschaft ist es zu verdanken, dass während des gesamten Jahres nur geringe Wildschäden verzeichnet wurden. Eine besondere Rollenverteilung macht die Nähe zur Grenze erforderlich.

Der Jagdpächter brach eine Lanze für das Waidwerk: "Die verantwortungsvolle Betreuung der Reviere geht weit über ein Hobby oder einen Freizeitsport hinaus", unterstrich Michael Ebnet senior bei der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Dietersdorf. Im Gasthaus "Waldblick" begleiteten die "Dietersdorfer Altmusikanten" den Abend. Im Jahresbericht erwähnte Jagdvorsteher Andreas Kulzer den Besuch der Hegeschau, eine Wildschadensschätzung sowie die Verhandlungen über die privatrechtliche Bejagungsvereinbarung mit dem Forst. Er wies auf die Möglichkeit zur Teilnahme beim anstehenden forstwirtschaftlichen Gutachten hin; Interessenten können sich beim zuständigen Förster melden. Nach dem Kassenbericht von Georg Gradl genehmigte die Versammlung einstimmig einen Auszahlungsbetrag von 8,60 Euro pro Hektar aus dem Reinertrag der Jahre 2013/2014 sowie zwei Prozent Aufwandentschädigung vom Jagdpachtbetrag.

Als einer der Jagdpächter ergriff Michael Ebnet senior das Wort. Er führte den zeitlichen Aufwand und manchmal auch den Ärger ins Feld, den die verantwortungsvolle Betreuung der Reviere mit sich bringe. Dem Einsatz und dem Fleiß der Jägerschaft sei es zu verdanken, dass während des gesamten Jahres nur geringe Wildschäden verzeichnet worden seien. Insgesamt sei die Betreuung nicht einfach, doch die Jagdpacht werde gut verwendet. Zufrieden stellte Ebnet fest, dass in den Auseinandersetzungen um einen früheren Kreisjägermeisterbeschluss nach zweijähriger Diskussion eine tragbare Lösung gefunden wurde.

Daran hätten auch Forstdirektor Stefan Bösl (Forstbetrieb Flossenbürg) und MdL Alexander Flierl mitgewirkt. Positiv über die Zusammenarbeit äußerte sich der aus Plöß stammende Grundbesitzer Josef Drachsler. Forstdirektor Stefan Bösl ging auf die schwierigen Verhandlungen beim Antrag auf Rückgliederung der Jagdflächen ein. Im Anschluss schmeckte das Jagdessen vorzüglich.
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