Klöppeltage keine Eintagsfliege

Die Aktiven des Klöppelkreises Schönsee-Stadlern-Tiefenbach waren zünftig gekleidet bei der Eröffnung der Ausstellung "Klöppelspitzen aus Tiefenbach", hier im Bild mit Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Frieda Roith und Sieglinde Prögler vom Klöppelkreis, dem Ehepaar Hauer, einer Klöpplerin, Josef Köck und Bürgermeister Ludwig Prögler (von rechts). Bild: gl
Lokales
Schönsee
28.05.2015
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Eine Einstimmung auf die "1. Schönseer Klöppeltage" von Montag, 1., bis Freitag, 6. Juni, war die Eröffnung der Ausstellung "Klöppelspitzen aus Tiefenbach" in der Klöppelabteilung im Kaufhaus Köck. Dort gibt es auch einen weltweit aktiven Klöppelshop.

Die Ausstellung ist bis zum 4. Juli zu besichtigen, während die Klöppeltage nach der Eröffnung am Montag, 1. Juni, neben einem vielseitigem Kursangebot weitere Ausstellungen enthalten und am Freitag, 5. Juni, eine Abendveranstaltung im Angebot haben.

Gastgeber Josef Köck zeigte sich bei der Eröffnung erfreut über die Zusammenarbeit im Klöppelkreis Schönsee-Stadlern-Tiefenbach und der Gemeinde Tiefenbach, die Exponate aus ihrem Klöppelmuseum zur Verfügung gestellt haben. Diese wurden von der Kulturreferentin des Landkreises Cham, Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx, formiert.

Große Resonanz

Dem Willkommensgruß an Bürgermeisterin Birgit Höcherl (Schönsee) und ihren Kollegen Ludwig Prögler (Tiefenbach), der Klöppelmanagerin Sieglinde Prögler sowie von Frieda Roith vom Klöppelkreis folgte die Feststellung, dass die begleitende Aktion "Ein Baum für Schönsee" eine riesige Resonanz gefunden hat. Inzwischen sind laut Frieda Roith 1 331 geklöppelte Bäume nach dem Entwurf von Marianne Geißendörfer eingegangen. Damit habe niemand gerechnet.

Bürgermeistr Ludwig Prögler freute sich ebenfalls über die Zusammenarbeit im gemeinsamen Klöppelkreis, der sich um die Erhaltung und Weitergabe der Handarbeitskunst bemüht und die durch die früheren Klöppelschulen in Tiefenbach, in Stadlern und Schönsee untermauerte Tradition fortsetzt. Es freue ihn, dass ein Teil des Tiefenbacher Klöppelmuseums und damit dessen Existenz präsentiert werden könne. Klöppelinitiatorin Sieglinde Prögler dankte dem Bürgermeister und den Klöpplerinnen für die Unterstützung und für die Freundschaft im gesamten Klöppelkreis.

Bürgermeisterin Birgit Höcherl würdigte ebenfalls die Zusammenarbeit, was auch mit der Ausstellung des Klöppelmuseums unterstrichen werde. Die Klöppeltage - die Idee dazu war beim zurückliegenden Klöppelkongress geboren worden - sollen keine Eintagsfliege sein und sind alle zwei Jahre geplant. Dankesworte richtete sie an Josef Köck, der zusammen mit seinem Klöppelshop das Händlerangebot während der Klöppeltage koordiniert. Der Tourist-Information dankte sie für die Vorbereitungen, besonders aber den Mitgliedern des Klöppelkreises. Sie zeigte sich zuversichtlich über den Verlauf der Klöppeltage und die weitere Zusammenarbeit. Sie empfahl neben den Kursangeboten auch den Besuch der Ausstellungen, die einige Überraschungen in sich bergen.

Dank für Unterstützung

Frieda Roith vom Klöppelkreis dankte für die Unterstützung. Für einen musikalischen Ausklang der Eröffnungsfeier sorgten Friederike (Fritzi) und Herwig Hauer vom Klöppelkreis mit ihrem Vortrag, wobei sie die Volksweise "Wannst in Himml, willst kemma, ..." textlich auf "Wannst zum Klöppeltag willst kemma,..." mit allerhand guten Ratschlägen ergänzten. Auch ein Drehorgelbeitrag fehlte nicht als Einstimmung auf erfolgreiche "Schönseer Klöppeltage". Ausführliche Informationen darüber gibt es im Internet unter: www.schoenseer-land.de; E-Mail: touristinfo@schoenseer-land.de oder unter Telefon 09674/317.
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