Maria und Hans Aschka hören nach 38 Jahren auf - Abschlussfest und Übergabe an Sandra Werner
Im Salon Aschka geht lange Ära zu Ende

Sandra Werner (vorne) zwischen Maria und Hans Aschka, umringt von Mitarbeiterinnen, Kunden und Freunden bei der Betriebsübergabe des Salons Aschka. Bild: gl
Lokales
Schönsee
05.06.2015
119
0
Was wäre Schönsee ohne seine Geschäftswelt und deren Dienstleistungen. Insbesondere wenn es um die Vervollkommnung der Schönheit geht, wie sie vom "Salon Aschka" seit 1947 geboten wird. Maria und Hans Aschka, die seit 1977 den Salon leiteten, übergaben zum 1. Juni an die Friseurmeisterin Sandra Werner. Dies wurde mit einem Übergabe- und Abschiedsfest gefeiert, zu dem neben der Kundschaft auch die Bevölkerung eingeladen war. Verbunden war damit auch der Dank für die Treue in den zurückliegenden 38 Jahren.

Gegründet wurde der Salon durch Hans Aschka im Jahre 1947 in der Hauptstraße beim Kriegerdenkmal (jetzt Zimmermann) mit der Übernahme des Geschäftes von Karl Braun, der sich zum Dentisten qualifizierte und am Schallerhammer eine Praxis begründete. Im früheren Betrieb vom Karl Braun, der 1924 aus Windisch-Eschenbach zuzog und von einem Hoffmann das Geschäft übernahm, absolvierte Hans Aschka seine Lehrzeit und wechselte im Friseurberuf nach Passau.

Dann folgte der Einsatz, darunter auch als Flugzeugführer, im Weltkrieg. Mit Gattin Resi, die er 1943 heiratete kam er 1947 in die Heimat zurück. Bereits 1952 eröffnete er dann in der Hauptstraße 17 (Sperl) zusammen mit der Gattin den Damen- und Herrensalon. 1964 erwarb er das Wankerlhaus in der Hauptstraße, wo er nach Umbauten bis 1977 für seine Kunden wirkte. In diesem Betrieb begann 1966 sein gleichnamiger Enkel Hans Aschka die Lehre, arbeitete nach der Gesellenprüfung in München und Weiden und absolvierte 1975 die Meisterprüfung.

Von seinem Onkel übernahm er im Jahre 1977 zusammen mit Gattin und Friseurmeisterin Maria den Betrieb, in dem 22 junge Menschen eine Ausbildung erfuhren. Für die beiden spricht auch, dass Edeltraud Dunkel als erste Auszubildende seit 38 Jahren sowie Marianne Wirnshofer 33 Jahre, Alexandra Präßl 22 Jahre, Stefanie Blöd 16 Jahre, Kerstin Schmid neun Jahre und Andrea Habla sechs Jahre dem Betrieb die Treue halten.

Seit dem 1. April kam Sandra Werner hinzu, die nun das Geschäft übernommen hat. Sie ist 28 Jahre alt, kommt aus Eslarn, absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung in Weiden. Nach einem Jahr in Wilhelmshaven kehrte sie in die Heimat zurück, arbeitete in ihrem Beruf in Schwandorf und legte 2013 die Meisterprüfung ab. Anschließend als mobile Friseurmeisterin unterwegs, bietet sie nun mit dem bewährten Team im "Salon Aschka ihr Können an.

Mit Beratungen zu Frisurentrends, Kinderschminken, musikalischer Unterhaltung im Geschäft und auf dem Gehsteig sowie einem Riesenbuffet war bei der Übergabe mit Abschlussfest für alle Generationen etwas geboten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.