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Lokales
Schönsee
21.11.2014
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Die Deckensanierung der Staatsstraße 2159 im Ortsteil Dietersdorf wird auf das Jahr 2016 verschoben. Bei der Stadtratssitzung Schönsee gab es noch viele weitere Informationen. Auch zwei Anträge aus dem Gremium wurden behandelt.

Bei der Stadtratssitzung informierte Bürgermeisterin Birgit Höcherl am Mittwoch über ein Schreiben von Baudirektor Gottfried Weishäupl vom Straßenbauamt Amberg-Sulzbach. Demnach sei die Verschiebung der Deckensanierung der Staatsstraße im Bereich Dietersdorf auf das Jahr 2016 kein Problem. "Ich habe eine lange Liste von Maßnahmen für 2015 und wenig Geld", so Weishäupl. Er bat aber zu prüfen, ob die hergestellten Leitungsgräben (Wasserleitung) mit Deckschichtmaterial geschlossen werden können, da diese ja nun zwei Winter überstehen müssten. Außerdem informierte er, dass das Straßenbauamt plant, die Deckschichterneuerung bis zur Ortstafel "Schönsee" zu verlängern, wobei die Stadt hier ebenfalls den Zustand der Leitungen prüfen sollte.

Kein Verkehrsspiegel

Birgit Höcherl hatte sich im Oktober an das Straßenbauamt gewandt, da das Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung der Neugestaltung der Ortsmitte von Dietersdorf in einem "einfachen Dorferneuerungsverfahren" zugesagt hatte. Das Verfahren nehme aber, auch im Hinblick auf die Bürgerbeteiligung, eine geraume Zeit in Anspruch. Es sei damit zu rechnen, dass die Planungen nicht bis Frühjahr 2015 abgeschlossen werden können. Stadtrat Reinhard Kreuzer fragte nach, wie lange sich die Arbeiten an der Wasserleitung hinziehen. "Die Querungen über die Straße werden noch vor dem Winter geteert", meinte Höcherl dazu.

Von Stadtrat Josef Fleißer lag ein Antrag zur Anbringung eines Verkehrsspiegels in Gaisthal vor. Grund ist die Sichtbehinderung an der Einmündung der Schönthaner Straße in die Staatsstraße 2159 am Ortseingang. Das Landratsamt Schwandorf hatte dazu bei einer Verkehrsschau am 9. Oktober festgestellt, dass die Sicht im Einfahrtsbereich hauptsächlich durch Laubbäume (Hochstamm) und Einzelsträucher behindert werde. Die Aufstellung eines Verkehrsspiegels könne vom Amt aus rechtlichen Gründen nicht angeordnet werden und werde auch nicht empfohlen. Denn ein Spiegel trage wegen Beschlag und Verzerrung nicht zu einer Verbesserung bei.

Da die Einmündung zur Gemeindeverbindungsstraße gehört, sei für die Freistellung des Sicht-Dreieckes die Stadt Schönsee zuständig. "Es sind bereits zwei Bäume zum Fällen markiert, der Haselnussstrauch gehört jedoch dem Unterlieger", bemerkte die Bürgermeisterin. Die Stadträte waren mit dem Vorgehen einverstanden. Falls die Maßnahmen nicht ausreichen, müsste eventuell ein dritter Baum abgesägt werden.

Von Josef Fleißer lag auch ein Antrag zur Erneuerung des morschen Tores am Feuerwehrgerätehaus in Rackenthal vor. "Es besteht Unfallgefahr", meinte der Stadtrat, der sich auch als Kommandant der Feuerwehr in der Verantwortung sieht. "Es ist nicht der richtige Zeitpunkt", verwies Birgit Höcherl. Nachdem Planungen für eine Umgestaltung des Gerätehauses laufen, sollte bis zum Frühjahr abgewartet werden. Der Bauhof wird deshalb das Tor nur notdürftig herrichten. Mit einer Gegenstimme wurde der Vorschlag der Bürgermeisterin angenommen.

Besserer Handyempfang

Beim Punkt "Informationen und Anfragen" berichtete Birgit Höcherl von der Eröffnung der Klöppelausstellung am 27. November im Centrum Bavaria Bohemia (CeBB). Dies wird voraussichtlich die letzte ihrer Art sein. "Wir wollen ab 2015 Klöppeltage mit Firmen, Kursen und einer Ausstellung am Fronleichnams-Wochenende etablieren", informierte Höcherl.

Eine Information gab es noch von der Telekom. Diese teilte mit, dass sie ihren Kunden in Schönsee in Kürze eine verbesserte Funkinfrastruktur zur Verfügung stellen kann. So sei geplant, die neue LTE-Anlage am Standort der Gemarkung Pirkhof/Stadt Schönsee (Flurnummer 518) in der Kalenderwoche 50 (ab 8. Dezember) in Betrieb zu nehmen. Weiterer Artikel folgt.
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