"Nachbarschaftshilfe " hat insgesamt 42 Mitglieder - 72 Einsätze absolviert
Für Hilfe noch Luft nach oben

Lokales
Schönsee
17.11.2015
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Der am 17. September 2014 gegründete Verein "Nachbarschaftshilfe Schönseer Land" mit seinen derzeit insgesamt 42 Mitgliedern hat bei 72 Einsätzen im Berichtsjahr noch Luft nach oben. Dies stellte Vorsitzende Sonja Toleikis bei der Mitgliederversammlung in der Pizzeria "La Strada" fest.

Die Vorsitzende begrüßte besonders mit Birgit Höcherl (Schönsee), Manfred Dirscherl (Weiding) und Gerald Reiter (Stadlern) die Bürgermeister aus dem Wirkungsbereich des Vereins, die zugleich als stellvertretende Vorsitzende fungieren. Sie dankte allen Helfern für die Unterstützung bei der Pionierarbeit, insbesondere des Vorstands.

In ihrem Tätigkeitsbericht erwähnte sie die erforderlichen Anträge bis zur Eintragung in das Vereinsregister, das Entwerfen und den Druck eines Werbeflyers, den Zuwendungsantrag und den Abschluss einer Versicherung für die Helfer ab 1. Januar 2015. Dies war mit vier Vorstandssitzungen verbunden. Zudem mit der Beteiligung an der Terminabsprache der Vereine, der Teilnahme an der Freiwilligenmesse in Wackersdorf und einem Helfertreffen im Hutschahaus des Paschervereins. Die Helfer absolvierten auch einen Erste-Hilfe-Kurs der Rotkreuzgemeinschaft.

Dem Verteilen der Flyer folgten ein Treffen wegen der Einrichtung eines Büros im Hutschahaus, die Auswertung der bei der Stadt eingegangenen Umfrageergebnisse sowie am 17. März die Eröffnung des Büros, das jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr für eine Sprechzeit geöffnet ist. Neu ist jeden ersten Mittwoch im Monat zusammen mit der dortigen Bücherei eine gemütliche Runde bei Kaffee und Kuchen. Dazu kamen auch die Vorstellung bei den Seniorenkreisen in Schönsee und Stadlern, weitere Vorstands- und Koordinatorentreffen sowie die Teilnahme an der Messe in Nürnberg mit wichtigem Erfahrungsaustausch.

Der unterschiedliche und mäßige Zuspruch zum Hilfsangebot, das ansonsten in nicht organisierter Form vorhanden ist, sei aber kein Anlass zur Resignation. Hilfen im häuslichen Bereich, Erntehilfen im Garten oder Fahrdienste, soweit keine professionellen Hilfen vorhanden sind seien selbstverständlich. Dies zeigen die insgesamt 72 Einsätze auf.

Im Finanzbericht von Kassier Andreas Wirnshofer wurde nicht nur die erhebliche öffentliche Förderung, des Landkreises und der Verwaltungsgemeinschaft offenkundig. Zuschüsse sowie Beiträge und Spenden bezifferte er auf 3214 Euro; Ausgaben für Werbung, Versicherung und Büroeinrichtung mit der Anschaffung eines Computers machen 2426 Euro aus, wobei somit ein Überschuss von 788 Euro erwirtschaftet wurde.

Bürgermeisterin Birgit Höcherl dankte, auch im Namen ihrer Kollegen, besonders der Vorsitzenden für die Umsetzung des Projektes, aber auch ihrem Team. Die über 70 Einsätze für den Start bezeichnete sie als Erfolg, worauf auch Stadt und Gemeinden stolz sein können.
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