Norma erweitert Verkaufsflächen

Die Norma will durch einen Anbau mehr Verkaufsfläche schaffen. Dazu wird die leerstehende Bäckerei (links) mit einbezogen werden. Zusätzlich erfolgt noch ein Anbau in der Dimension des Bäckereigebäudes über die gesamte Giebelfront. Bild: Köppl
Lokales
Schönsee
25.07.2015
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Die regelmäßige Baumpflege ist der Stadt künftig ein besonderes Anliegen. Dazu will man das Fachwissen örtlicher Firmen nutzen. Aber auch die "Irrlichter" waren Thema in der jüngsten Stadtratssitzung.

Bürgermeisterin Birgit Höcherl verwies in der Stadtratssitzung am Dienstagabend (wir berichteten) auf die vorausgegangene Haushaltssitzung. Hier hatte sich das Gremium dafür ausgesprochen, sich künftig intensiver um die Baumpflege zu kümmern.

Drei Varianten

Ihrer Ansicht nach gebe es grundsätzlich drei Möglichkeiten. Zum einen, dass dies künftig in städtischer Regie erfolgt, was aber noch mehr Arbeit für den Bauhof bedeutet und von der Haftung her nicht ohne Probleme sei. Eine Ausschreibung der Arbeiten mit Vergabe an eine Fremdfirma sei laut Höcherl wohl die aufwendigste und teuerste Lösung. Bliebe als dritte Lösung noch die Einbindung versierter Firmen vor Ort.

Stadtrat Michael Ebnet plädierte dafür, örtliche Firmen einzubinden. Alles auf einmal werde sowieso nicht möglich sein; man sollte abschnittsweise vorgehen. "Kein Büro dazwischen schalten", war die Devise von Josef Eibauer. Zweiter Bürgermeister Josef Irlbacher demonstrierte am Beispiel "Allee", dass die Meinungen weit auseinander gehen können und man nicht gänzlich um Gutachten herumkommen wird.

"Das sollte alles in einer Hand bleiben", meinte Christian Weinfurtner. Andreas Kulzer sagte: "Es sollte gar nicht soweit kommen, dass über eine Beseitigung entschieden werden muss". Peter Pfaffl berichtete von einem Eschensterben durch Pilz-Erkrankungen und sprach sich dafür aus, mit den Maßnahmen nicht allzu lange zu warten. Tenor am Ende der Diskussion: Die Stadt geht auf versierte örtliche Firmen zu.

Schnell abgehakt war der Antrag zur Erweiterung des Norma-Marktes am Ortsausgang von Schönsee Richtung Eslarn. Matthias Jeitner, der designierte Geschäftsstellenleiter, stellte die Planungen vor. Nach denen will Norma durch einen Anbau mehr Verkaufsfläche schaffen. Dazu soll die links vom Haupteingang befindliche leerstehende Bäckerei mit einbezogen werden. Zusätzlich erfolgt noch ein Anbau in der Dimension des Bäckereigebäudes über die gesamte Giebelfront. Der Antrag wurde einstimmig gebilligt. Zurückgestellt wurde dagegen der Tekturantrag von Christian Braun, Gaisthal, auf Neubau eines Milchviehlaufstalls mit Technikräumen und Güllegrube. Der Knackpunkt hierbei ist, dass künftig eine Wasserversorgung erforderlich ist. Ob dies über die öffentliche Leitung oder einen eigenen Brunnen erfolgt, ist noch offen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Stadt nicht zur Wasserversorgung des Anwesens verpflichtet ist und die Kosten vom Antragsteller zu übernehmen sind.

Da aber auch noch zwei Wohnhäuser an der Strecke liegen, die nicht versorgt sind und wegen anderer Themen schlug Bürgermeisterin Birgit Höcherl einen Ortstermin vor. Abschließend gratulierte das Gremium dem Kollegen Christian Weinfurtner zur Bestellung zum Kreisbrandmeister und der Ortschaft Gaisthal zur Silbermedaille im Landesentscheid.

Lob gab es aber auch für das neue Freilichtspiel "Irrlichter", nachdem Birgit Höcherl von einem großen Erfolg mit über 2000 Besuchern in den drei Vorstellungen gesprochen hatte. Im Namen der CSU-Fraktion gratulierte Hans Schieber zum Erfolg und dankte den Mitwirkenden - vor allem auch den vielen Kindern - sowie dem Pascherverein und deren Vorsitzenden Birgit Höcherl für das große Engagement.

Bei Festspielstädten vorne

"Andere Städte müssen viel Geld zuschießen, bei uns sind Gelder des Paschervereins in die Bügellohe und in das Hutschahaus geflossen", lobte Schieber. "Diesem Lob schließt sich die Fraktion der Freien Wähler gerne an", meldete sich Thomas Schiller zu Wort. Er war sich mit dem Zweiten Bürgermeister Josef Irlbacher einig, dass sich "Schönsee in der Reihe der ostbayerischen Festspielstädte von Null auf Hundert ganz vorne eingereiht hat".
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