Ordnung für Schrott und Schutt

Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeisterin Birgit Höcherl und GAB-Geschäftsführer Diplomingenieur Michael Kremer (von links) gingen bei der offiziellen Wiedereröffnung des neugestalteten Recyclinghofes auf die Sanierung der ehemaligen Mülldeponie ein. Anwesend waren auch einige Stadträte, die Bauhofmitarbeiter und Betreuer der Einrichtung (rechts). Bild: gl
Lokales
Schönsee
31.08.2015
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Die Eröffnung des neugestalteten Recyclinghofes in Schönsee setzte am Freitag den Schlusspunkt zu einer Investition in Höhe von 1 869 000 Euro. Landrat Thomas Ebeling lobte das vorbildliche Konzept und Bürgermeisterin Birgit Höcherl freute sich über den "tollen Platz".

Mit der Wiedereröffnung des etwa 2000 Quadratmeter großen Recyclinghofes im Bereich der ehemaligen Ziegelei an der Staatsstraße 2154 in Richtung Eslarn, wurde der Schlusspunkt zu einer Altlastenkorrektur gesetzt, die zusammen mit der Sanierung einer ehemaligen Hausmülldeponie stattfand. Dies bei einer wesentlichen Förderung durch die Gesellschaft zur Altlastensanierung (GAB).

Früher ein Schandfleck

Während der Bauzeit wurde der Recyclinghof ab März 2014 in die Nähe des Bauhofes in der Bahnhofstraße ausgelagert. "Aus einem ehemaligen Schandfleck ist toller Platz geworden", merkte Bürgermeisterin Birgit Höcherl bei der offiziellen Wiedereröffnung des Recyclinghofes an. Sie begrüßte vor Ort neben Landrat Thomas Ebeling auch den GAB-Geschäftsführer Diplomingenieur Michael Kremer, etliche Stadträte, Matthias Jeitner von der Verwaltung sowie Bauhofleiter Josef Haberl mit seinen Mitarbeitern und die beiden Recyclinghof-Betreuer Rudolf Kraus und Erwin Bittner. "Mit der Sanierungsmaßnahme, der Rekultivierung und einem Nachsorgeprogramm sowie der damit verbunden Schaffung einer Erdstoffdeponie wurden Fakten für die Zukunft geschaffen", sagte die Bürgermeisterin. Neben der Gesellschaft zur Altlastensanierung (GAB) mit Projektbetreuer Rainer Toepel dankte sie dem Landkreis, den Planern der Coplan AG (Weiden) und allen beteiligten Firmen für die reibungslose Abwicklung.

Landrat Thomas Ebeling zeigte sich überzeugt, dass die Investitionen in die Recyclinghöfe gut angelegt sind. Das Konzept der Sanierung in Schönsee nannte er vorbildlich. Der Recyclinghof, ergänzt durch einen Grüngutcontainer, sei umfassend und biete viele Möglichkeiten.

GAB-Geschäftsführer Michael Kremer war nicht nur vom reizenden landschaftlichen Umfeld und der guten Zusammenarbeit bei der Abwicklung der Maßnahme begeistert, sondern auch überzeugt, dass die dabei verbauten knapp zwei Millionen Euro - bei etwa 36 000 Euro Eigenanteil der Stadt - gut angelegt sind. Er umriss auch die Aufgaben der 1989 gegründeten GAB bei der Beratung zur Beseitigung von Altlasten. Als Geldgeber freue man sich über eine entsprechende Verwendung.

Auch Grüngutannahme

Nachdem die Bürgermeisterin auch auf die neue Erdaushub-Deponie eingegangen war, erwähnte sie auch die geschaffene Grüngutentsorgung, für die noch die Kostenkalkulation der Gebühren aussteht. Höcherl lobte das Müllmagazin des Landkreises, dem alles Wesentliche der Abfallentsorgung zu entnehmen sei. Den beiden Betreuern des Recyclinghofes wünschte sie viel Freude an der Arbeit in neuer Umgebung und lud die Anwesenden zu einer Brotzeit ein.
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