OWV macht sich um Heimatpflege verdient
Bildbaum und Kreuz-Insignien

Sie informierten die Mitglieder des OWV-Zweigverein bei der Jahresversammlung: Kassenverwalterin Betty Wirnshofer, Vorsitzender Alfred Drachsler und Stellvertreterin Lisbeth Balk (von rechts), während Emma Schießl (links) den OWV-Hauptverein vertrat. Bild: gl
Lokales
Schönsee
23.03.2015
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Der Zweigverein im Oberpfälzer Waldverein hat im abgelaufenen Jahr trotz des hohen Durchschnittsalters der Mitglieder wieder viele Aufgaben zu Heimatpflege und Brauchtum erfüllt. Die kostenträchtige Erneuerung der Aufgangsstufen zur Magdalenenkapelle ragt heraus.

Wie in der Jahreshauptversammlung deutlich wurde, werden diese Aktivitäten heuer fortgesetzt. Vorsitzender Alfred Drachsler dankte allen, die bei den Aktionen des Vereins mitgewirkt haben, besonders bei der Erneuerung der Stufen zur Magdalenenkapelle. Für heuer kündigte er die Instandsetzung des Bildbaums mit den Kreuzigungsinsignien im Drechselberggebiet an.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Josef Dobmeier, Gretl Drachsler und Therese Turban ließ Stellvertreterin Lisbeth Balk die Aktivitäten Revue passieren. Der Kreuzwegmeditation zur Magdalenenkapelle folgte die Teilnahme an der Ostersitzweil der Volkstanzgruppe, das Kranzbinden für den Maibaum und die Maiandacht am Forstermarterl. Beim Bürger- und Seefest war der OWV zum letzten Mal mit seinem Losstand vertreten. Der Betrieb sei nicht mehr zeitgerecht, so die Begründung. Die schwierig zu beschaffenden und auf die Jugend ausgerichteten Preise würden oft in der Mülltonne landen. Die noch vorhandenen Bestände und der Losstand wurden bereits abgegeben.

Als Gemeinschaftswerk gewürdigt wurde die Erneuerung der Aufgangsstufen zur Magdalenenkapelle, nachdem die Stadt Granitelemente und das Holz für das Geländer bereit gestellt hat. Weitere Unterstützung kam vom Steinmetz- und Bildhauerbetrieb Flöttl sowie von Malermeister Ludwig Ebnet. Besonderer Dank ging an die Helfer Wenzel Licha, Alfred Zach, Helmut Stoiber und Willibald Nesner; die feierliche Segnung nahm Stadtpfarrer Wolfgang Dietz am 7. September vor.

Beim Ferienprogramm der Stadt wurde den Kindern eine Wanderung nach Rackenthal angeboten. Beim Bischofsbesuch in Schönsee war eine Delegation vertreten und alle Wanderfreunde waren zu einer Kirchweihwanderung sowie einer Adventfeier eingeladen. Dankesworte gingen an die Helfer zur Pflege der Kreuzwegstationen und Kleindenkmäler sowie des Arnikabrunnens mit Anlage; ebenso an Anni Treiber für die Betreuung der Gymnastikgruppe und Anni Stursberg für die Grabansprachen.

Beim Kassenbericht von Finanzverwalterin Betty Wirnshofer schlugen besonders die "sinnvollen Kosten" für die Erneuerung des Kapellenaufganges zu Buche. Emma Schießl, Vertreterin des Hauptvereins und Vorsitzende des Nachbarzweigvereins Oberviechtach, lobte die Aktivitäten. Im Ausblick wurde eine Kreuzwegmeditation am Palmsonntag und der Besuch der Ostersitzweil der Volkstanzgruppe genannt. Als Fortsetzung der problematisch gewordenen Ausflüge wird ein Besuch der Burgfestspiele in Leuchtenberg organisiert.
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