Ruf als Spitzenstadt gefestigt

Die "Singenden Klöpplerinnen" unter Leitung von Friederike (Fritzi) Hauer hatten Premiere beim Festabend zum "Schönseer Klöppeltag".
Lokales
Schönsee
11.06.2015
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Sie untermauern den Ruf von Schönsee als "Spitzenstadt": die "1. Schönseer Klöppeltage", die mit Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene, zehn Ausstellungen, einem breiten Händlerangebot, einer Eröffnungsfeier und einem Festabend über die Bühne gingen.

Sie bestätigten aber auch die Aktivitäten des "Klöppelkreises Schönsee-Stadlern-Tiefenbach". Während sich die von erfahrenen Dozentinnen geleiteten Kurse mit der Herstellung von geklöppelten Sonnenfängern, Schmuck aus Kupferdraht, einer Blumenbrosche, einem Bild mit Pflanzen, der Schönseer- und Idrija-Spitze befassten, informierten die Ausstellungen auch über die künstlerischen Leistungen der Klöpplerinnen und Klöppler.

Zu "Klöppelspitzen in Form und Farbe", als "Baum für Schönsee" (mit über 1300 Einsendungen), "Tür und Tor" vom Klöppelverband, über "Suse Bernut", Exponaten vom Klöppelmuseum Tiefenbach und den Arbeiten des Klöppelkreises wurden noch die Dauerausstellung bei Marianne Vogl (Schwarzach) und in der Klöppelschule Tiefenbach angeboten. Die "Klöppelgalerie in der Natur" mit Sonnenfängern am Ufer des Hahnenweihers war ein besonderer Blickfang.

Singende Klöpplerinnen

Höhepunkt war neben der Eröffnung mit viel Prominenz besonders der Festabend im Faßl (Saal) des Hotels Hubertus, der mit dem Auftritt der "Singenden Klöpplerinnen" und einer Trachtenmodenschaft zwei Höhepunkte beinhaltete. Während die "Dietersdorfer Altmusikanten" unter Johann Ebnet für den musikalischen Rahmen sorgten, hieß Bürgermeisterin Birgit Höcherl besonders die Aktiven des Klöppelkreises unter ihrer Sprecherin Frieda Roith als wichtige Aktive willkommen, ebenso die Klöppeldozentinnen Ulrike Lehner, Marianne Geißendörfer, Marcella Hovadova und die Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Klöppelverbandes Elke Mauritz. Dazu auch Josef Köck von Klöppelshop, der mit seinem Team das eingebundene Händlerangebot organisiert hat. Sie dankte auch Vaclav Vrbik von der Tourist-Information für seinen Einsatz und den Vertretern vom Schützenverein und vom Verein "Leben in Würde", die für die Bewirtung aus der Schulküche sorgten.

In ihrem Grußwort freute sich Klöppelkreissprecherin Frieda Roith darüber, dass bei den Klöppeltagen alte und neue Techniken im Spitzenklöppeln zur Geltung kamen und man nicht zu viel versprochen hat.

Den Auftritt der "Singenden Klöpplerinnen", arrangiert von den Klöppelkreismitgliedern Friederike und Herwig Hauer, bezeichnete die Bürgermeisterin als sicher "einmalige" Formation. Sie brachten Lieder mit angepassten Texten und aus dem Erzgebirge zum Vortrag. Bei der folgenden Trachtenmodenschau, bei der auch Klöppelaccessories zu sehen waren, stellte Michael Ebnet seine Firma "Rose-Dirndl" vor, die seit über 40 Jahren aktiv ist. Die sicher ansprechenden Modelle für alle Situationen und Generationen wurden von tollen Models zu aufmunternden Melodien vorgeführt.

Tombola und Musik

Den Abschluss bildeten Dankesworte von Bürgermeisterin Birgit Höcherl an alle, die zum Ablauf des Festabends beigetragen haben. Sie wurden mit Rosen bedacht, wozu noch Gewinner von speziellen Sachpreisen aus einer Tombola kamen. Die Musikkapelle, in der Michael Ebnet mit seinem gleichnamigen Sohn und Enkel mitwirkte, intonierte noch das Stück "Dietersdorfer Trachtenladen", aber auch die Melodie "Sommernachtstraum" zum gemütlichen Abschluss.
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