Stadtrat Schönsee diskutiert Klärschlammentsorgung - Informationen und Fragen
Beitritt zum Zweckverband

Lokales
Schönsee
06.10.2015
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Bei der Sitzung des Stadtrates stand kürzlich auch der Beitritt zum Zweckverband Klärschlammentsorgung auf der Tagesordnung. "Wir sind bei der konstituierenden Sitzung noch nicht dabei. Aber es gibt eine zweite Beitrittswelle zu einem späteren Zeitpunkt, und da hätte ich gerne den Fuß in der Türe", informierte Bürgermeisterin Birgit Höcherl und warb für den Beitrittsbeschluss. Dieser erfolgte nach kurzer Diskussion dann auch einstimmig.

"Alle Kommunen sind dabei; wir sollten uns davon nicht ausschließen", führte Josef Fleißer an. Hans Schieder monierte, dass der Zweckverband noch immer keinen Preis pro angelieferter Tonne Klärschlamm nennt. "Wir haben zwar momentan einen Abnehmer, aber das kann in fünf Jahren anders aussehen", betonte Josef Pfistermeister und meinte: "Klärschlamm wird in Zukunft ein riesiges Problem! Mit dem Zweckverband haben wir langfristig eine sichere Lösung." Hier sprach Josef Höcherl die Rückgewinnung von Schwermetallen und Phosphor an. VG-Leiter Matthias Jeitner verlas den Beschlussvorschlag der Verbandssatzung und erwähnte auch den einmaligen Beitrittsbetrag von 3000 Euro.

Beim Punkt Informationen und Fragen sagte die Bürgermeisterin eine Ortsbesichtigung im Bereich Gaisthal bis Ende Oktober zu, nachdem Josef Fleißer gefordert hatte: "Die Stadt muss den Privatweg widmen; jeder fährt darauf." Reinhard Kreuzer sprach stillgelegte Gräber im Friedhof an, welche "verunkrauten". "Wir schauen uns diese an; eventuell muss man humusieren", versprach Birgit Höcherl. "Das Centrum Bavaria Bohemia stellte im Juni in der öffentlichen Sitzung einen Antrag zum Erlass der Nutzungs-Pauschale für das vierte Quartal. Darüber wurde dann im Juli in der nichtöffentlichen Sitzung entschieden. Es stört mich, wenn die Bürger darüber nicht informiert werden", führte Thomas Schiller an. Der Stadtrat habe mit einer Gegenstimme (Schiller) dem Erlass von 5000 Euro zugestimmt. "Der Antrag wurde wegen den Gehaltszahlungen der CeBB-Mitarbeiter in der nichtöffentlichen Sitzung behandelt", erklärte die Bürgermeisterin.

"Das naturschutzrechtliche Gutachten zu den Kastanienbäumen in der Bahnhofstraße steht aus", brachte Thomas Schiller noch vor. "Dieses Thema wird in der nächsten Sitzung behandelt", erwiderte die Bürgermeisterin. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.
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