Symbol der Leuchtkraft - Gemeinsam "Tag der Ehejubilare" gefeiert
Ehe unter dem Regenbogen

Diese Jubilare feierten zusammen mit Stadtpfarrer Wolfgang Dietz (links) und Gemeindeassistentin Antonia Meier (rechts) 25 bis 60 gemeinsame Jahre auf dem Lebensweg. Bild: gl
Lokales
Schönsee
02.05.2015
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Es ist alljährlicher Brauch in der Pfarrgemeinde, Ehepaare zu einem "Tag der Ehejubilare" einzuladen, mit ihnen in der Pfarrkirche Gottesdienst zu feiern und sie anschließend zu bewirten Teilnehmen können alle, die 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55. oder 60. Jahre verheiratet sind. Den Regenbogen als "Symbol der Leuchtkraft" hatte Stadtpfarrer Wolfgang Dietz für seine Predigt vor den Jubilaren gewählt.

Dieses Symbol war auch auf den Kerzen angebracht, die während des Gottesdienstes brannten und anschließend den Jubelpaaren übergeben wurden. Der Kirchenchor Sankt Wenzeslaus begleitete den Gottesdienst mit erhebenden Gesang. "Wenn wir einen Regenbogen sehen", so der Pfarrer, machen wir gerne auf das Naturschauspiel aufmerksam, bei dem Sonne und Regentropfen aufeinandertreffen. Er lässt nach einem Regenschauer auf sich warten, manchmal sieht man nur die bedrohlichen Wolken und schaut in die falsche Richtung. Freude über jeden Regenbogen, der eine Ehe in guten und bösen Tagen begleitet, sei angebracht.

Die rote Farbe im Regenbogen definiere die Liebe, auch zu den Kindern und Enkeln, währen Orange auf Entspannung hinweist, die still werden lässt. Die Farbe Gelb erinnere an die Sonne, die manchmal von den Wolken der Traurigkeit verdeckt wird, während Grün für eine intakte Schöpfung steht. Das Blau kann das wortlose Verstehen andeuten und das dunklere Blau den Glauben und die Treue, während Violett als Umkehr und Verzeihung gewertet werden könne.

Ein Ehepaar hatte sich über die gemeinsamen Wege einer Ehe unter dem Regenbogen Gottes Gedanken gemacht. Das Paar komme im Verlauf einer Ehe an Kreuzungen , die Entscheidungen abverlangen, aber auch über Rastplätze verfügen. Es gebe aber auch Rastplätze, und die Ehepartner könnten sich gegenseitig Mut machen. Nach dem Dank an die Mitgestalter des Gottesdienstes und dem Segensgebet für die versammelten Ehejubilare und deren Kinder und Freunde sowie einem Erinnerungsfoto traf man sich zum Mittagessen.
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